10.03.2012: War From A Harlots Mouth, As Blood Runs Black - Leipzig - Conne Island

 



Mal wieder eine Tour, auf die es sich zu freuen lohnte. 4 Bands, das Conne Island und eine Menge von gut gelaunten Leuten versprachen den typischen Mix für eine gelungene Show.

Ungewohnt pünktlich für das Island begann der Einlass, der recht recht zügig verlief.

Kurz vor halb Neun begannen die fünf Jungs von BERMUDA, die kurzfristig für I, THE BREATHER eingesprungen waren, ihr fünfundzwanzig minütiges Set zu spielen. Für die Band war es ihre erste Tournee in europäischen Gefilden, was man auch merkte, da die Leute im Publikum nicht sonderlich viel mit dem durchaus technisch soliden Auftritt anfangen konnten.

Als nächstes enterten THY ART IS MURDER aus „Down Under“ die Bühne und überzeugten von dem ersten Moment an durch ihren brutalen Sound, der die ersten Leute animierte, kleinere Moshpits zu starten sowie die ersten 'violent dancer' auf den Plan riefen. Genau wie Bermuda, waren auch Thy Art Is Murder Debütanten im europäischen Raum, die aber spätestens nach dieser Tournee deutlich bekannter sein dürften und den Ruf als Geheimtipp hinter sich lassen werden. Man merkte es den Jungs an, dass sie sichtlich Spaß während Ihres Auftritts hatten und vom ersten bis zum letzten Song ihres Sets 100% gaben.

Nach einer etwas längeren Umbaupause kam für mich der insgeheime Headliner und auch mein Hauptargument, das Konzert zu besuchen, auf die Bühne. Die Rede ist von AS BLOOD RUNS BLACK. Die Jungs um den Sänger Sonik aus L.A. hatte ich 2009 zum ersten mal bei der Never Say Die Tour 2009 gesehen, auch wenn zu diesem Zeitpunkt ein Übergangssänger die Band anführte, wussten sie mich schon von diesem Zeitpunkt an zu überzeugen. Sie übernahmen sofort die Kontrolle, und schon bei dem ersten Song gab es kein halten mehr im Publikum. Circle Pits, Moshpits, Stagedives, und Crowdshouts zogen sich durch das etwa fünfunddreißig minütige Set. As Blood Runs Black entwickelten sich seit Ihrem ersten live Auftritt in Europa vor knappen 3 Jahren stetig weiter und sind deutlich routinierter im Umgang mit der Crowd geworden. Bei Liedern wie Resist, Instinct, oder auch älteren Stücken wie My Fears become Phobias bewiesen die Leute im Publikum Textsicherheit.

Kurz vor 23:00 Uhr kamen schließlich WAR FROM A HARLOTS MOUTH als letzte Band auf die Bühne des Conne Islands und schon bei dem ersten Song gerieten die anwesenden Leute in Ekstase. Das erste Riff erklang und es gab kein halten mehr, was sich durch unzählige Stage Dives während des Auftritts widerspiegelte. Die fünf Jungs, aus der Hauptstadt sind eine der wenigen Bands, denen ich die üblichen Danksagungen an das Publikum abnehme, da Sie schon eine längere Verbundenheit zu verschiedenen Clubs in Leipzig haben. Lieder wie Uptown Girl und Hey, let's start a Band wurden genauso frenetisch wie die restlichen Songs abgefeiert, so dass man förmlich den Schweiß von der Decke tropfen spürte. Die Berliner Jungs wurden dem Ruf des Headliners aller Ehre wert und bedankten sich in Form einer kleinen Zugabe bei den Leuten im Conne Island.

Insgesamt, trugen alle Bands dazu bei, dass es ein Abend war, der bei dem ein oder anderen in Form von blauen Flecken und anderen Blessuren durchaus etwas länger in Erinnerung bleiben könnte.

Alte Kommentare

von haha 12.03.2012 13:52

Ey Vasco. Bist du der der auch immer bei Impericon Links auf Facebook rumspammt? :D