12.11.2014: Beatsteaks, Bilderbuch - Saarbrücken - E-Werk

 


Die BEATSTEAKS haben zur „Creepmagnet Tour 2014“ gerufen und das E-Werk in Saarbrücken empfängt die Band gerne auf ihrem ersten Gig in der Landeshauptstadt seit 2011..
BILDERBUCH gehören – traut man diversen Jahrescharts oder Newcomer-Experten - wohl zum nächsten großen Ding das gerade in Fahrt kommt. Nach diversen Festivalauftritten, sowie dem Toursupport von Casper auf dessen Hallentour, spielen BILDERBUCH nun im Vorprogramm des heutigen Abends. Gut gelaunt und sehr redselig präsentieren sich die Österreicher dem gut gefüllten E-Werk in Saarbrücken. Ihr Sound ist eine illustre Mischung aus Pop, Punk und Rock, gepaart mit einigen Auto-tune Einsätzen. Nach verhaltendem Applaus während der ersten Songs kommen sie während ihres 30-minütigen Sets immer besser in Fahrt und können das Publikum langsam für sich gewinnen. Man bedankt sich artig und rührt die Werbetrommel in eigener Sache. Ihr kurzweiliger Gig findet mit ihrer bisher bekanntesten Singleauskopplung „Maschin“ einen guten Schlusspunkt.
Nach zügiger Umbaupause war alles bereitet für die Herren des Abends. Unter großem Applaus betrat die Band um Sänger Arnim Teutoburg-Weiß die Bühne und eröffneten den Abend mit „Up on the Roof“. Die gut gelaunten BEATSTEAKS schafften es von der ersten Sekunde an die gesamte Halle für sich zu begeistern und mitzunehmen. Mit ihrem Set spielten sich die Berliner bunt durch ihre Diskographie ihres musikalischen Schaffens. Sänger Armin witzelte humorvoll über den schlechtesten Tatort der Republik. Doch wo die Saarländer krimitechnisch zurück liegen, holen sie das mit ihrer Schönheit wieder auf – findet zumindest Arnim und beweist sich selber als richtig kreativ, betreffs Bühnenansagen. Das an sich Konzert ist untermalt von perfektem, stimmigem Licht und gut abgemischtem Sound, der neben „Gentleman Of The Year“ auch Schmankerl wie die Zugabe „Cut Off The Top“ oder „Everything Went Black“ akustisch schön verpackt rüberbringt. Obwohl das E-Werk als Multifunktionshalle sicherlich nicht zu den atmosphärischsten Orten dieser Republik zählt, wurden die Besucher sicherlich zum Tanzen animiert. Im Sommer zählen die BEATSTEAKS sicherlich für viele Festivalbesucher zu einem Garant für gute Stimmung und Unterhaltung bei ihren Auftritten unter anderem auf Festivals, dieses Sommergefühl konnte die Band perfekt in die grauen und leicht regnerischen Novemberabend hinwegretten und transportieren. So zeigten die Musiker deutlich, dass ihnen alle Jahre des Tourens und des Unterwegsseins vor allem die Spielfreunde erhalten hat! Dies übertrug sich so auf die Masse, das sich während den Pausen zwischen einzelnen Songs stimmte die ganze Halle immer wieder zu lauten „Beatsteaks, Beatsteaks“ Anfeuerungen einstimmte. Saarbrücken bot der Band den bisher größten Spielort auf dieser Tour und dafür bedanke man sich artig mit vielen Zugaben. Bleibt zu hoffen, dass bis zum nächsten Gastspiel nicht erneut 3 Jahre ins Land ziehen werden.

Setlist – Beatsteaks:

Up on the Roof
As I Please
Automatic
Monster
Everything Went Black
Demons Galore
Milk & Honey
Summer
Jane Became Insane
DNA
SaySaySay
Fool
Beast of Burden - (The Rolling Stones cover)
A Real Paradise
Hello Joe
Hand in Hand
Gentleman of the Year
Let Me In

Zugaben:
Hey Du
Be Smart and Breathe
Cut Off the Top
Atomic Love

Zugabe 2:
Frieda und die Bomben
So Lonely - (The Police)
I Don't Care as Long as You Sing

Zugabe 3:
To Be Strong
Cheap Comments

Alte Kommentare

von Jule 14.11.2014 05:07

ich frag mich ein bisschen, ob ich diesen bilderbuchschwachsinn nicht verstehe oder ob alle anderen mittlerweile scheiße gut finden. beim reeperbahnfestival waren die grausam... wenn die das nächste große ding werden...

von Mitch 14.11.2014 07:38

warten wir ab mal ab! das kommende album wird ja schonmal über universal veröffentlicht. also rein musikalisch war der gig in saarbrücken wirklich absolut solide, trotzdem verstehe ich den hype nicht. für mich klingt das ein bisschen wie falko auf arme.

von besserwisser aus österreich 17.12.2014 15:32

falco wird immer mit C geschrieben