16.11.2007: Endstand - Gießen - MuK

 


Den Anfang machten Notes From Maelis bei der band handelte es sich um einen lokalen Support, der noch nicht oft auf der Bühne gestanden hat, was man dem Quintett auch anmerkte. Die fehlende Bühnenerfahrung machte sich an ein paar Verspielern bemerkbar. Ausserdem wirkte die Band sehr nervös. Zudem fehlte dem Sound der Band der Baß, da der Baßist, vor ein paar Wochen aus der Band ausgestiegen ist.

Nach einem kurzen Set von ca. 20 Minuten war es dann an der Zeit für A Sailors Grave aus Mainz. Die Band spielte Hardcore mit sehr viel Metal Einflüssen. Sie wirkten schon wesentlich ruhiger und erfahrener als Notes From Maelis. Die Band hatte jedoch den Nachteil das noch nicht viele Leute im Publikum waren, da die meisten erst später am Abend kamen.


Danach kamen Lighhouse Project aus Finnland auf die Bühne. Die Band wurde musikalisch eindeutig vom Old School geprägt, was man an ihrem Sound deutlich heraus hören konnte. Der Sänger agierte sehr energisch und engagiert, leider waren Lighthouse Project dem Publikum anscheinend nicht sehr bekannt da sich vor der Bühne nicht viel abspielte. Auch Lighthouse Project, wie bereits die anderen Bands spielte nur ein kurzes Set.

Nach der Umbaupause waren dann Danse Macabre am Start. Da sie eher der Screamoecke einzuordnen sind kann ich leider nicht allzuviel über Danse Macabre schreiben. Mein Musikgeschmack hat die Band nicht getroffen, aber sie lieferten trotzdem eine gute Bühnenshow und für Freunde dieser Musikrichtung waren Sie sicherlich sehenswert.

The Now Denial waren als vorletztes dran. Bei The Now Denial war das erste mal zu erkennen, dass das Publikum die Band kannte und so wurde sich vor der Bühne auch ein wenig mehr bewegt. Sie waren an diesem Abend die einzige Band, die es geschafft haben, dass das Publikum eine Zugabe von Ihnen verlangte. Nach der Zugabe waren Endstand an der Reihe.

Die Zweite finnische Band für diesen Abend Endstand spielten als letzte Band. Nach einem kurzen Soundcheck ging es auch direkt los. Leider wurde bereits das dritte Lied abgebrochen, da es im Publikum Ärger gab. Nachdem man der Meinung war der Streit im Publikum wäre erledigt spielte die Band dann weiter. Leider musste Sie wieder aufhören, damit die Veranstalter die alten und neuen Unruhestifter vor die Tür setzen konnten. Endstand lieferten aber trotz der Zwischenfälle ein sehr gutes Set und die Band war voller Energie auf der Bühne, leider sprang der oft zitierte Funke nicht auf das Publikum über.

Alles in allem war der Abend recht durchwachsen, da sich der Eintritt recht lange verzögert hatte und sich das Publikum nicht von den Bands hat mitreißen lassen. Den Ärger in Publikum bei Endstand hat ebenfalls nicht wirklich jemand an dem Abend gebraucht. Ich hoffe das die nächste Show im MuK eher an die bereits stattgefunden Shows anknüpft.

Foto: Daniel Maltsch - FaceTheShow.com