20.04.2011: Shai Hulud, Hoods, Ligeia, The Blackout Argument - Köln - Werkstatt

 

Da es nun schon eine Weile her ist, als ich das letzte mal Shai Hulud sehen durfte, wurden diesen Mittwoch die Sachen gepackt und zur Werkstatt nach Köln gefahren.

Aufgrund eines Staus bekam ich von Behind Hope Lies Failure, die am heutigen Abend den Beginn machten nur den letzten Song mit und kann daher nichts zum Auftritt der Band schreiben.



Als zweiter Act des heutigen Abends standen The Blackout Argument auf dem Programm. Aus mir nicht erklärlichen Gründen spielten die Herren aus Bayern vor einem riesigen Loch vor der Bühne. Leider gelang es ihnen trotz einer wirklich guten Performance nicht, das Publikum mit sich zu reißen und so die Leere vor der Bühne zu füllen. Aufgrund der Tatsache, dass die Meisten lediglich mit riesigem Abstand vor der Bühne standen wollte keine richtige Stimmung aufkommen. Gegen Ende des Sets gab es dann zwar noch ein paar wenige verhaltene Sing-A-Longs, die änderten jedoch nichts an der Tatsache, dass The Blackout Argument zwar eine solide Leistung an diesem Abend abriefen, aber leider nicht das Publikum begeistern konnten.



Dann waren Ligeia an der Reihe, bei Ihnen herrschte schon etwas mehr Bewegung im Publikum und das Loch, welches zuvor The Blackout Argument nicht ausfüllen konnten schloß sich. Mit sehr viel Energie gingen Ligeia, die ich bis dahin nie wirklich im Auge hatte, ans Werk und konnten so das Publikum direkt vom ersten Song an für sich gewinnen. Durch den regen Zuspruch, den die Amerikaner vom Publikum erhielten konnte sich Sänger Keith ruhig erlauben, sein Mikrofon der Menge abzugeben und so seine Stimme schonen. Sichtlich ausgepowert verließ man dann nach einer knappen halben Stunde die Bühne. Insgesamt eine sehr energiegeladene Show von Ligeia, die man künftig im Auge halten sollte.




Als vorletzte Band des Abends betraten dann Hoods die Bühne. Diese wurden auch nur schleppend bzw. vereinzelt vom Publikum angenommen und Sänger Ben machte keinen Hehl daraus, dass ihm das gar nicht gefiel. Durch teils lustige und teils provozierende Ansagen versuchte er das Publikum zu animieren ihren Teil zu einer guten Hardcore-Show beizutragen. Doch trotz der Provokationen konnte er kaum jemanden im Publikum mitreißen. Einzig beim Cover Friend or Foe brannte die Hütte und die meisten Zuschauer kannten kein halten mehr. Neben dem Agnostic Front Cover wurde noch Metallica gecovert und nach einer knappen dreiviertel Stunde war der Auftritt von Hoods vorbei.



Danach folgten Shai Hulud. Wie man es von der Band gewohnt ist, spielten Sie Ihr Set mit viel Hingabe. Eine ausgewogene Mischung aus alten und neuen Songs stellten sicher, das jeder der Gäste seine Freude am Auftritt hatte. Da auch Shai Hulud ein Loch vor der Bühne begegnete sprang Sänger Matt einfach von der Bühne und kam dem Publikum so ein wenig entgegen. Dies zeigte Wirkung, da nach dieser Aktion das Publikum der Bühne ein Stück näher kam und dadurch mehr Sing-A-Longs zu hören waren. Nach einer knappen Stunde wollte man den Abend eigentlich beenden. Gab aber vereinzelten Zugaberufen nach und gab noch zwei Songs zum besten. Danach war aber endgültig Schluß für den heutigen Abend und man konnte gegen Mitternacht die Heimreise antreten.