(21.10.2017) ESKIMO CALLBOY, BAD OMENS, SLAVES - Leipzig - Haus Auensee

 

ESKIMO CALLBOY waren in Deutschland mit ihrem neuen Album „The Scene“ unterwegs.
Wahnsinn, was die Band die letzten Jahre auf die Beine gestellt hat. Viele ausverkaufte Shows sind das Ergebnis. Mit einer Story und einer wahnsinnigen Lichtshow überzeugten ESKIMO CALLBOY die tanzlustigen Fans in Leipzig.
Aber bis es zu ESKIMO CALLBOY kam, stimmten zwei Vorbands den Abend ein.
Die fabelhaften SLAVES eröffneten die Show im wunderschönen Haus Auensee im noch schöneren Leipzig. Zu meiner Verwunderung konnte ich viele Fragezeichen in den Gesichtern der Konzertbesucher erkennen. Anscheinend sind SLAVES unter den ESKIMO CALLBOY Fans noch nicht so bekannt. Trotzdem! SLAVES haben mit ihren gefühlvollen Melodien das Publikum eingestimmt und wurden vom Publikum gut aufgenommen und bejubelt.

Bei BAD OMENS steigerte sich das ganze um Einiges. Wieder zu meiner Verwunderung kannten circa ¾ der Leute die Musik und feierten von der ersten Sekunde an in Form von Pogopits, Circlepits und textsicheren Shouts.  
BAD OMENS schmetterten dem Publikum harte Riffs entgegen und energiegeladene Texte.

ESKIMO CALLBOY waren live besser denn je. Sei es musikalisch, gesanglich, als auch showtechnisch gewesen. Vielleicht haben sie sich einfach verbessert und konzentriert daran gearbeitet, vielleicht haben aber auch ein paar Regler den Sound ermöglicht. Egal, was es war – es war fabelhaft.
Das Haus Auensee wurde mit einem schwarzen Vorhang begrüßt, welcher dann natürlich in den ersten Takten herunterfiel. Dahinter kam ein riesiges, leuchtendes „X“ zum Vorschein. Und kurz danach stürmten ESKIMO CALLBOY die Bühne.

Gleich mit dem ersten Takt sprangen gefühlt alle Leute im Saal auf und ab. Die Energie ESKIMO CALLBOY’s übertrug sich sofort auf ihre Fans. Sie stellten viele Songs aus ihrem neuen Album vor, sowie alte Klassiker. Songs wie „Is Anyone Up?“ dürfen einfach nicht fehlen.
Wenn man anfangs noch relativ weit vorne stand, passierte es schnell, dass sich der Standort auf einmal weit nach hinten verlagerte. Die gesamte Halle sprang die ganze Show über auf und ab – da passiert so etwas schnell.

Es war eine riesige Tanz - Party mit guter Laune und wunderschönem Licht.
Sogar als die Jungs vom Publikum verlangten, dass sie im Takt acht Sprünge nach rechts und danach gleich wieder nach links machen sollten, waren wohl doch die wenigstens mit dieser Aufgabe überfordert. Der Plan ging auf und es muss wohl sehr lustig ausgesehen haben. Die Fans hatten zumindest ihren Spaß. Dies geschah übrigens beim letzten Song „MC Thunder“ aus dem aktuellen Album, mit welchem sie sich genauso energiegeladen verabschiedeten, wie sie die Show begonnen haben.
Ich kann nur noch mal wiederholen, dass das die beste Show der Jungs war, die ich erlebt habe. Wenn sie das nächste Mal in eurer Nähe sind oder auf einem Festival, auf dem ihr euch zufällig herumtreibt: Gebt euch die Show!