24.01.2009: The Black Dahlia Murder - Essen - Turock

 

Am 24.01 machte der tourende Tross der NOCTURNAL EUROPEAN TOUR 2009 im Essener Turock Halt und die Fans von BLACK DAHLIA MURDER und Co ließen sich nicht lange bitten und so hing bereits kurz vor Einlass ein Zettel mit der Aufschrift „Ausverkauft“ an der Eingangstür.

Im Turock selbst durften sich bereits eine halbe Stunde nach Einlass die Nuclear Blast-Neulinge SYLOSIS mit ihrem melodischen und zugleich auch thrashigen Metal an dem recht jungen Publikum versuchen, dass trotz der guten Performance sichtlich gelangweilt wirkte. Eigentlich schade, denn die Band hatte wirklich Spielfreude und der auf dem Album deplatziert wirkende Cleangesang störte die Gesamtperformance zu keiner Sekunde.

Im Anschluss an SYLOSIS durfte man sich in dem zur Sauna umgewandelten Turock die Metal Blade-Recken PSYCROPTIC reinziehen, die einen echt guten und unterhaltsamen Job hingelegt haben. Straight und unvertrackt gab es einige Death Metal-Perlen der Band zu hören, die bei den, heute in Minderheit vertretenen, Metallern für ein wenig Bewegung im Pit sorgte.

Auf die darauf folgenden CEPHALIC CARNAGE habe ich mich persönlich sehr gefreut, denn die Relapse-Band ist einfach nur wahnsinnig gut und verrückt! Technischer Death-Metal, der nicht vor Experimenten zurückschreckt und sehr unterhaltsam dargeboten wurde, erfreute an diesem Abend nicht nur mich, sondern auch einen Großteil des Publikums, welches angesichts der Corpsepaint-Maske des Sängers bei einem der letzten Songs endgültig auftaute und bewies das Metal auch durchaus humorvoll dargeboten werden kann, ohne in JBO-Gefilde abzudriften!

Als dann gegen 22:30 THE BLACK DAHLIA MURDER die Bühne im Turock enterten war endgültig das Eis gebrochen und man merkte das die Anwesenden hauptsächlich wegen der Mannen um Mr. Bierplautze Trevor Strnad am heutigen Samstag anwesend waren. Mit Hits der Marke "Nocturnal" und "Miasma" wurden an diesem Abend keine Gefangenen gemacht und wie bereits auf den vorherigen Touren unterstrichen BLACK DAHLIA MURDER ihren derzeitigen Lauf, als eine der besten „neuen“ Death Metal Bands. Mit einer Spielzeit von einer Stunde und knapp 14 gespielten Songs war auch der letzte Nörgler an diesem Abend zu seiner eigenen Zufriedenheit bedient worden und man darf sich schon jetzt auf die nächste Tour der Jungs freuen!

Alte Kommentare

von hero 05.02.2009 11:22

wie wars denn in essen mit den spackos von securities? stagediven konnte man in wien fast vergessen! (fast)

von Dario | Allschools 05.02.2009 13:32

Stage-Dives waren kein Problem für die örtliche Security, aber die ist im Turock auch ganz cool.

von Steve 06.02.2009 21:48

in leipzig war nach 4 1/2 von black dahlia murder songs schluss...dann war der strom weg und das konzert wurde nach ca 45 minütiger wartezeit abgebrochen...

von Steve 06.02.2009 21:49

der erste satz ist etwas wirr, aber ihr wisst was ich meine...