26.11.2017: MONSTERS OF LIEDERMACHING - Hamburg - Markthalle

 

Hamburg, yeah!

Zusatzshow, yeah!

Tourabschluss, yeah!

MONSTERS OF LIEDERMACHING, yeah yeah yeah!

 

15 Konzerte, 14 Städte, eine Tour, eine Band – die MONSTERS OF LIEDERMACHING. Die Tour, die am 02.11.2017 in Frankfurt gestartet ist, endet nun 24 Tage später mit zwei Konzerten in der Heimat – Hamburg. Zwar kommen die sechs Mitglieder nicht alle aus Hamburg, sondern u.a. auch aus Berlin, Buxtehude,... doch gegründet wurde die Band 2003 in genau jener Stadt. Außerdem ist der Großteil der Band heute in der Hansestadt ansässig.

Die Band – das sind Rüdiger Bierhorst, Jens Burger alias Burger, Peer Jensen alias Pensen Paletti, Jan Labinski alias Labörnski bzw Lambada, Frederik Timm alias Fred Timm und Thorsten Kühn alias der Flotte Totte.

Seit mittlerweile 14 Jahren ziehen die sechs Liedermacher gemeinsam durch das Land und spielen zusammen Songs aus ihren Soloprogrammen und mittlerweile auch eigens für die MONSTERS OF LIEDERMACHING komponierte Stücke. Erst Mitte September veröffentlichten DIE MONSTERS ihr erstes, eigenes Studioalbum mit dem die Band nun auf großer Deutschland-Tour ist.

 

Markthalle Hamburg, 26.11.2017. Einen Abend zuvor hieß es bereits „MONSTERS OF LIEDERMACHING live in der Markthalle“. Der Abend war jedoch so schnell ausverkauft, dass für den Abend darauf, ein Zusatzkonzert veranstaltet wurde.

Ganz ohne Vorband betreten die MONSTERS OF LIEDERMACHING pünktlich um 19:00 Uhr und damit eine Stunde früher als am Tag zuvor, die Bühne. Die Markthalle ist diesmal weit vom Stempel „AUSVERKAUFT“ entfernt. Die Sitzplätze direkt vor und seitlich der Bühne sind zwar belegt, der Stehplatz Bereich dahinter bietet jedoch noch massig Platz, sodass auch dieser Bereich kurzerhand zum Sitzplatzbereich umfunktioniert wird, indem sich einfach auf die Treppenstufen gesetzt wird.

Schon zum Intro ist die Stimmung ausgelassen. Unter tosendem Applaus betreten die MONSTERS die Bühne. Das Publikum, wie die Band sind gut gelaunt und bestens aufgelegt für über 2 Stunden Liedermaching.

 

Und ich denk' an den Kiez

und es riecht nach 'ner Mischung aus Astra und Urin,

Heute Abend muss ich dringend wieder da hin.“

 

Relativ schnell bemerkt man welche Zuschauer bereits am Vorabend Teil des Konzerts waren. Zwar versichert die Band, dass Sie die Setlist leicht abgewandelt hat, die Klassiker, die Ansagen und eben auch die Mit-Mach-Parts bleiben jedoch die selben. Und so wird sich munter wie ein Döner am Spieß gedreht und mit geklatscht, wo mit geklatscht werden kann.

Doch auch die Zuschauer, die nicht bereits am Vorabend anwesend waren (und diese sind klar in der Überzahl), sind textsicher. Und selbst wer es nicht ist, ist es spätestens ab der zweiten Strophe jedes Songs.Und genau davon machen die MONSTERS OF LIEDERMACHING Gebrauch. Es wird mit gesungen, mit gewippt, mit geklatscht und mit gepogt. Im Sitzen! Das von den MONSTERS OF LIEDERMACHING ins Leben gerufene „Sitzpogo“ funktioniert auch in der Markthalle bestens. Es wird gerempelt und gekniffen wie bei den Großen. Hart und unfair. Nur eben im Sitzen.

Zur Hälfte des Sets unterbrechen die MONSTERS ihr Konzert und läuten eine rund halbstündige Pause ein. Wenn man schon wie im Theater sitzt, dann auch mit Pause. Einmal kurz aufs Klo, ein neues Getränk und weiter geht’s. Auf der Bühne wird der von der Markthalle bereitgestellte und extra im „Monsters“-Style gestaltete Kühlschrank nachgefüllt, ehe es weiter gehen kann.

Die zweite Hälfte des Sets startet wie die erste Hälfte geendet hat - voller guter Laune – ehe der ruhige Part des Abends eingeläutet wird. Kurze Zeit wird es still in der Markthalle, aber nur kurz bis wieder laut gelacht und mit gesungen werden kann.

Die MONSTERS OF LIEDERMACHING leben von ihrem Humor. Sei es in den Songs oder bei den Ansagen und Mit-Mach-Parts zwischen den Songs. Es wird die Nasenflöte ausgepackt, sich über Bandmitglieder lustig gemacht und alles mit einem Augenzwinkern gesehen. Abwechselnd wird ein Song nach dem Anderen gespielt und die Zeit vergeht wie im Flug.

Zum Ende folgt ein Zugabenset nach dem Anderen, ehe sich mit dem „Seefahrerlied“ in die Nacht verabschiedet wird.

Ein wirklich langes, unglaubliches humorvolles Konzert neigt sich dem Ende zu. Ein Abend der mit guter Musik und Humor alles hatte, was ein guter Abend brauch.

 

Und wir fahren nach Hause in's Hafengebiet
und singen ein trauriges Seefahrerlied
über Fernweh, die Wellen und unsere Heimat am Meer,
über Liebe, den Hass und den heiligen Geist, die Möwe,
die Dir auf Dein Autodach scheißt,
irgendwann kommen wir sicher,
ganz sicher mal wieder hier her und trinken die Minibar leer.“