Interview mit Beneath The Sky

 

BENEATH THE SKY gibt es seit ungefähr 2004 und euer Debütalbum ist nun erhältlich, warum habt ihr damals die Band gestartet?

Wir waren alle in unterschiedlichen lokalen Bands und liebten Alle das Musikmachen. Wir kannten uns dadurch und irgendwann wollten wir zusammen eine Band gründen, die anders klingt als das, was wir zuvor gemacht haben. Etwas mit mehr Melodie...

Hört man sich aber nun BENEATH THE SKY an, fragt man sich wie heavy die alten Bands gewesen sein müssen, wenn BENEATH THE SKY die melodische Band sind?

Haha, ja es stimmt heavy sind wir schon noch, aber heute haben wir auch viele Elemente, die den alten Bands einfach gefehlt haben. Vorher ging es immer 100% nur um �Heavyness� und niemals loslassen. Nun haben wir Gesang, Keyboards und die Gitarren sind viel melodischer. Ich denke es ist die wesendlich bessere Balance.

Euer Album wird über Victory Records veröffentlicht. Wie kam man auf euch?

Wir haben jedes Demo immer auch an Victory Records geschickt, seit unserer Gründung 2004. Im May des darauffolgenden Jahres haben wir eine 5-Song-EP aufgenommen und zu der Zeit waren wir schon bei einem professionellen Management im Roster und diese haben die EP an Victory Records geschickt. Nach ein paar Monaten trat der Chef von Victory in Kontakt mit uns und fragte uns, ob wir nicht Lust hätten ein Showcase für ihn und seine Belegschaft in Chicago zu spielen. Kurze Zeit später waren wir unter Vertrag.

Ich bin mir sicher, dass danach einiges anders lief... könntet ihr zufriedener sein?

Nein, wir sind alle ziemlich aufgeregt. Wir konnten die Veröffentlichung nicht abwarten und freuen uns auf das Präsentieren der Songs live.

Ingesamt ging das alles ja auch ziemlich schnell mit dem �großen Plattenvertrag�. Zu schnell?

Yah, es ging wirklich alles sehr schnell, gerade in letzter Zeit. Es fühlt sich noch so an, als ob gestern das Showcase war und heute schon die CD veröffentlicht wird. Es ist spannend, aber auch viel Arbeit. Es überwältigte uns zugegebenermaßen, aber wir versuchen unseren Fokus nach vorne zu richten, denn wir wissen, dass da noch einiges an Arbeit kommen wird.

Was beeinflusste Dich musikalisch am meisten?

Mit dem Gitarrespielen habe ich angefangen mit zwölf Jahren und wuchs daher mit viel Old School Metal und Trash Bands wie Metallica, Megadeth oder Black Sabbath auf. Später kamen da noch Rockbands wie Alice in Chains hinzu. Aus dem Hardcorebereich wären da vermutlich frühe Hatebreed und Killswitch Engage zu nennen.

Wie schwer ist es besonders zu bleiben in einer Welt wo neue Metalbands von überall aus dem Boden schießen?

Wir versuchen einfach unser eigenes Ding durchzuziehen. Wir machen uns keine Gedanken darüber was andere Bands machen, auch wenn wirklich viele junge Bands hervorkommen. Wir spielen einfach das, was für uns am besten klappt. Ich denke wir haben unseren eigenen Sound und der passt zu uns. Eine Sache die uns vielleicht hervorhebt ist, dass wir die Musik fühlen und Live das zeigen, wodurch es manchmal ziemlich verrückt auf der Bühne zugehen kann. Unsere Konzerte sind sehr energiegeladen und hoffentlich hat das Publikum genauso viel Spaß wie wir.

Zu guter Letzt: Euer größter Hit scheint der Song 7861 zu sein. Worum geht es dabei?

Die Zahl ist eine Adresse. Die komplette Adresse lautet 7861 Blackthorne. Ein guter Freund von uns lebte in dem Haus und dieser nahm sich das Leben vor vielen Jahren. Im Großen und Ganzen ist der Song an ihn gewidmet. Wir wollen den jüngeren Kids damit zeigen, dass Selbstmord keine Lösung ist. Und anscheinend klappt es, da viele Leute zu uns kommen und sich dafür bedanken, dass der Song ihnen durch eine schwere Zeit geholfen hat.