Interview mit Every Time I Die

 

Allschools (AS): Hi Josh, wie läuft es bisher auf dieser doch amtlichen Tour, der „Hell On Earth Tour 2010“? Sind alle wohlauf?

Josh Newton (JN): Hi, genau – ich bin´s – Josh, Bassist bei Every Time I Die. Soweit, so gut. Noch sind alle wohlauf...

AS: Lass uns über Eure letzte Veröffentlichung sprechen – „New Junk Aesthetic“. Inwiefern findest Du hat sich diese Platte stilistisch weiterentwickelt? Es gibt ja doch Unterschiede zwischen dem alten und neueren Stoff von ETID.

JN: Wir sind zufrieden mit der Entwicklung. Dieses Mal haben wir keine zu radikale Veränderung vorgenommen. Daher klingt „New Junk Aesthetic“ wie der gleiche Haufen Typen, die einfach ihr Ding durchziehen.

AS: Wie würdest Du Eure Arbeit mit Epitaph bis dato beschreiben? Deren Rooster vergrössert sich ja mit Riesenschritten und immer mehr unterschiedlichen Bands. Fühlt sich das Label schon wie ein „zu Hause“ für Euch an?

JN: Epitaph ist einfach super. Es gibt keinerlei Beschwerden von unserer Seite. Gerade, wenn man sich die Situation des Musikmarktes heute ansieht, muss man gestehen, dass die Dinge einfach bestens laufen.

AS: Welchen Song von Eurem ersten Epitaph-Release „New Junk Aesthetic“ spielst Du momentan am liebsten live?

JN: Ganz klar „After One Quarter Of A Revolution“. Allerdings kann sich das quasi täglich ändern. Momentan aber die klare Nummer eins.

AS: Von allen Produktionsbeteiligten der aktuellen „Hell On Earth-Tour“ – wer ist klarer „Shinfo“-König? Wie ist sonst die Stimmung unter allen Musikern, Managern etc.? Es ist ja schon eine saftige Mischung...

JN: Es ist wirklich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Aber ich denke, unser Tour Manager Stu ist klarer Anführer im „Shinfo“ austeilen. Stimmungsmässig ist der Trip spitze, alle verstehen sich gut und vertragen sich.

AS: Berichte mir mal mehr von Euren Plänen, nach der Hell On Earth-Tour in den USA wieder kleine Clubs mit entsprechend schmalen Abendkassenpreisen zu beschallen. Ist das noch aktuell?

JN: Logo. Wir gehen mit Trap Them und Howl auf Tour und spielen gezielt in kleineren Läden. Wir wollen die Tour sehr intim und persönlich halten, da sind kleine Clubs einfach die beste Wahl und machen mehr Spass. Große Hallen an sich sind ja nicht schlecht, aber ich denke, ETID funktionieren einfach besser auf kleineren Bühnen.

AS: ETID sind durchaus schon ein paar Jahre aktiv. Inwiefern gab es eine Entwicklung innerhalb der Band? Gibt es Momente oder Schritte, die ihr klar bereut?

JN: Die Entwicklung war in meinen Augen stets angemessen und berechtigt. Gerade, wenn man bedenkt, dass viele Bands, die aus unserer Gründungsphase stammen, gar nicht bis heute beständig sind und mittlerweile ganz andere Wege gehen.

AS: Sei mal ehrlich: Wie lässt sich der Bandalltag überstehen? Gibt es Grundsätze, die Eure Arbeit oder Eure Einstellung nüchtern bleiben lassen?

JN: Nein, nicht direkt. Das, was wir machen, nehmen wir auch sehr ernst. Uns selbst allerdings hingegen gar nicht. Das ist auch schon alles.

AS: Verstehe. Klingt nach einem logischen Konzept. Was fällt Dir in einem Satz zu folgenden Themen ein:

Tattoos? (JN:) Hör auf, ich habe echt ein paar beschissene auf dieser Tour gesehen...

Deutschland? (JN:) Gefällt mir. Jedes Mal. Ich denke, die Deutschen sollten mich auch mögen...

Catering? Entweder richtig gut oder richtig schlecht. Manchmal sogar zum selben Zeitpunkt.

Warped Tour: Love it. 100% fun.

AS: Über die Jahre sind mir immer wieder großartige Artworks, sowohl bei Merchandise als auch bei Euren Plattencovern aufgefallen. Legt ihr Wert auf ein breites Spektrum an Künstlern für diese Zwecke oder haltet ihr das strikt im Rahmen?

JN: Das letzte Artwork zu „New Junk Aesthetic“ hat Jordan (Gitarrist) gemacht. Ich finde, er hat einen super Job gemacht. Eigentlich mögen wir es aber, mit allen möglichen Arten von Grafikern und Künstlern zu arbeiten. Momentan sind Thomas Hooper, Florian Bertmer oder Ryan Patterson und Jake Bannon auf meiner persönlichen Spitzenliste.

AS: Zum Ende die obligatorische Frage zu Euren Plänen für die nächsten Releases, das neue Jahr etc. Update uns doch mal!

JN: Also, da wären erstmal „Shit Happens – The Series“, Material, welches wir auf DVD veröffentlichen wollen. 2011 wird die erste Jahreshälfte dafür draufgehen, neue Songs zu schreiben. Dann folgt auch eine neue Platte.

AS: Eure Show naht. Wer ist heute Abend für die spektakulärsten Moves auf der Bühne zuständig?

JN: Das wird wie immer Jordan sein. Er ist stetig mit allerlei kranken Aktionen dabei.

AS: Danke für Deine Zeit und Deine Geständnisse!

JN: Danke Euch! Viel Spass noch heute Abend!

Alte Kommentare

von prinz pwnz 14.10.2010 21:23

ein etid untypisches interview, normalerweise antworten die auf keine der fragen und machen nur scheiß!

von Tobe 15.10.2010 08:37

naja, auf ne kleine clubtour hierzulane wart ich auch immer noch, aber ob das noch was wird....

von gnihihi 17.10.2010 16:29

im molotow in hh anno dazumal (muss bei the big dirty gewesen sein) war es wirklich großartig. kleine clubs stehen den einfach besser.

von shinfo 20.10.2010 15:08

auf jeden fall...in hh war es damals sehr geil. nur leider letztes jahr im dezember im grüspan sehr leer...seeeeehr leeeeeeeeeer. da wäre hafenklang oder das molotov besser gewesen. und das interview war wohl so weil es josh war ;)