Interview mit Millencolin

 


Am 17.03. fand im Kölner Underground ein ganz besonderes Event statt. Unter dem Namen „Helden im Wohnzimmer“ lud Kindermoderator Paddy, bekennender Punkrock Liebhaber, zu einer großen Party ein. Das Konzept war einfach: Neben einigen befreundeten Bands wie Itchy Poopzkid, den Busters (die leider wegen Krankheit absagen mussten) oder 3 Feet Smaller war ein großer geheimer Headliner angekündigt, der normalerweise 5000er Hallen füllt. Dieser Headliner war kein anderer als die schwedischen Millencolin, für uns vom allschools natürlich ein Anlass ein paar Fragen an die Band (in diesem Fall an Drummer Fredrik Larzon) zu richten.

Allschools: Hallo Fredrik, wie geht es? Kommen wir sofort zur ersten Frage, Ihr seid nur in Deutschland für diese eine Show? Was war der Grund dafür? Promotion?

F.: Hi, mir geht’s gut. Ja das war wohl so, dass der Veranstalter uns schon öfter gefragt hatte, ob wir nicht noch mal vor kleinem Publikum eine Clubshow spielen wollen. Da hat nur immer die Zeit gefehlt..aber jetzt hat es ja endlich geklappt.

A.: Ja, Paddy ist ein großer Fan von Euch, er hat auch schon Eure „Nachbarn“ von No Fun at all zu ihrer ersten Re-Union Show hier im Underground bewegt. Kennst Du ihn?

F.: Ja, allerdings bisher nur aus Emails. Es ist auch so, dass wir längere Zeit nicht mehr live gespielt haben seitdem wir das neue Album aufgenommen haben, und wir dachten es wäre ne coole Sache noch mal vor kleinem Publikum zu spielen bevor wir auf unsere große Tour gehen.

A.: Ist es lange her dass ihr in einem Club dieser Größe gespielt habt?

F.(lacht): Ja, das ist schon eine ganze Weile her. Aber ich war auch schon mal hier in diesem Club, schön wieder hier zu sein.

A.: Und, ist es besser nach 5 oder mehr Jahren noch mal in so einem kleinen Club zu spielen oder mögt Ihr eher die großen Hallen?

F.: Das werden wir nachher sehen wenn wir gespielt haben (lacht). Nein mal im Ernst, normalerweise spiele ich persönlich lieber in kleinen Clubs, aber da kann es auch schon mal höllisch heiß werden das nervt dann schon. Generell mag ich es lieber nah am Publikum zu sein und mit ihnen zu feiern, leider fühl ich mich heute todkrank und hoffe dass ich die Show überstehe.

A.: Ja ich hab eben schon mitbekommen wie für Dich Kopfschmerztabletten geordert wurden. Gute Besserung auf jeden Fall.

F.: Danke, das wird schon werden.

A.: Kommen wir zur nächsten Frage, Millencolin gibt es jetzt schon seit 15 Jahren, die Band ist weltweit bekannt, was kannst Du mir zu anderen Ländern/Staaten sagen wie den USA, Japan, Schweden. Wo kennen Euch die Leute am meisten, wo verkauft Ihr die Meisten Platten und was gibt’s sonst so zu berichten?

F.: Deutschland ist ein extrem gutes Land für uns, hier ist es für uns immer schon sehr gut gelaufen. Australien gefällt mir auch sehr gut, USA, Canada, wir touren schon in ner Menge Ländern.

A.: Wart Ihr schon in Brasilien? Ich war 2005 dort mit ner Band und es war einfach verrückt was da so vor sich ging...die besten 3 Wochen meines Lebens.

F.: Ja da waren wir auch schon, Brasilien, Argentinien, es ist schon, wie Du sagst, sehr verrückt dort auf den Shows, die Leute haben ein ganz anderes Temperament als wir Europäer. Aber im Grunde ist es egal, wenn Du auf der Bühne stehst, oder wie ich auf der Bühne sitzt (lacht) dann sind USA, Europa, Australien und Brasilien schon ziemlich gleich. Nur Japan ist schon sehr anders, das Publikum dort reagiert absolut anders als hier.

A.: Inwiefern?

F.: Sie sind sehr zurückhaltend. Nach jedem Song gibt es kurz Applaus und das war’s dann. Nicht wie anderswo auf der Welt, wo die Leute schreien „Spielt den und den Song“ oder „spielt schneller bla, bla“
A.: Ich hab auch gehört dass die Japaner sehr sauber sein sollen, ihre eigenen Aschenbecher mit zur Show bringen und nichts auf den Boden werfen, wie das hier so oft der Fall ist. Hab’s nur gelesen...war selber noch nie da.

F.: Ja, das stimmt schon die haben dort einen Hang zur Sauberkeit und Ordnung. In Südamerika ist es so, dass es etwas gewalttätiger zugeht auf den Shows.

A.: Ja das kann ich nur bestätigen, die Kids springen dort auch oft von der Bühne ohne zu schauen ob unten genug Leute stehen um sie aufzufangen...komischerweise geht das aber meistens gut. Kommen wir auf Euer neues Album zu sprechen. Eure letzte Platte „Kingwood“ war eher „Back to the roots“. Wenn ich mir die neue Scheibe anschaue, ähnelt sie eher der “Home From Home” vielleicht weil sie beide von Lou Giordano produziert wurden? Erzähl mir was über den Prozess der Aufnahmen und warum Ihr Euch entschieden habt wieder mit Lou zu arbeiten.

F. Ja, da stimme ich Dir zu. Wir haben uns dazu entschlossen mit Lou zu arbeiten, da die Songs die wir für „Machine 15“ geschrieben hatten, eher zu seinem Sound und der Art wie er produziert passten als die Songs, die auf der „Kingwood“ sind. Als wir die Songs geschrieben hatten war uns das sofort klar. Also haben wir uns dazu entschlossen ihn nach Schweden einzufliegen und in unserem eigenen Studio aufzunehmen. Das war wirklich sehr cool und eine sehr entspannte Atmosphäre um ein Album aufzunehmen.

A.: Ja, das war auch eine meiner Fragen, hat bestimmt viele Vorteile ein eigenes Studio zu haben und ohne Zeitdruck aufnehmen zu können, oder?

F.: Ja, es ist wunderbar. Besonders weil das Studio 50 Meter von meiner Wohnung entfernt ist (lacht)
Ich konnte über die Strasse gehen, die Drums einspielen und trotzdem Zeit mit meiner Familie verbringen. Manchmal ist es auch gut für einen Monat oder so irgendwo anders aufzunehmen, aber für das Album war es genau das richtige in unserem eigenen Studio zu bleiben. Aber man weiß nie, vielleicht werden wir beim nächsten Album wieder irgendwo anders aufnehmen, wir werden sehen.

A.: Ihr entscheidet das also immer recht spontan und schaut einfach zu welchem Studio und Produzenten die Songs passen ?

F.: Ja genau

A.: Von wem stammte die Idee mit den Streichinstrumenten im Song „Done is Done“ ? Kam das von Euch oder hat Lou Euch dazu geraten? So was gabs ja bisher so noch nicht auf vorigen Millencolin Alben.

F.: Ich glaube Matthias hatte die Idee schon sehr früh als Nicola den Song geschrieben hatte. Der Nachbar eines guten Freundes leitet ein Orchester und die wollten schon seit Jahren mal mit uns zusammen etwas machen. Und zu dem Song hat es sehr gut gepasst, es dominiert nicht den Song, sondern harmonisiert sehr gut mit dem Rest. Es hat uns viel Spaß gemacht, gerade weil wir so etwas noch nie gemacht hatten.

A.: Ein anderer Song zu dem ich eine Frage habe ist „Detox“. Ich hab mir das Video auf Eurer Seite angeschaut und das Ganze, sowohl der Song als auch das Video erinnern schon stark an die 60er Jahre. Wie kam es dazu ?

F.: Nun ja, die Idee für das Video kam von anderen Leuten. Wir haben verschiedene Leute gefragt was sie für Ideen für das Video zu dem Song hatten und das gefiel uns am Besten. Der Song selber ist nicht sehr tiefgründig, es ist nur die Liebe zur Musik die wir damit wiedergeben.

A.: Habt Ihr selber Bands aus den 60er Jahren die Ihr gut findet oder die Euch inspiriert haben?

F.: Wir hören jede Menge verschiedene Musik. Eigentlich alles von den 60ern bis heute.

A.: Was ist Dein persönlicher Favorit des neuen Albums und warum?

F.: „Who`s laughing now“ mag ich sehr gerne und “Broken World”, “Done is Done”, ach eigentlich mag ich alle Songs (lacht)

A.: Ok, dann wäre da noch das warum?

F.: Ich mag es den Leuten neue Songs zu präsentieren. Die Songs klingen frisch und neu, so was gabs bisher noch nicht.

A.: Es ist nun über 15 Jahre her, dass Ihr das erste Album rausgebracht habt, was hat sich in dieser Zeit verändert? Klar, es kommen mehr Leute zu den Shows und es werden mehr CDs verkauft, aber was hat sich in der Band geändert und bei Euch persönlich?

F.: Seit dem ersten Album hat sich so Einiges geändert, früher haben wir auf Biegen und Brechen versucht wie unsere Vorbilder NOFX, Pennywise usw. zu klingen. Über die Jahre haben wir dann unseren eigenen Sound entwickelt. Klar, wir lieben die Bands immer noch. Damals waren wir 18-19 Jahre, jetzt sind wir in den 30ern, haben Familie aber trotzdem gibt es nichts schöneres als zu touren und Alben aufzunehmen. Auch nach so vielen Jahren ist die Stimmung in der Band sehr gut, wir verstehen uns und lieben es zusammen Musik zu machen.

A.: Habt Ihr vor 10 Jahren damit gerechnet, dass Ihr mit Eurer Band mal so bekannt werdet, wie Ihr es jetzt seid?

F.: Nein, das hätten wir nicht gedacht. Manchmal wussten wir nicht mal, ob es uns im nächsten Jahr noch geben wird.

A.: Was können wir in den nächsten 15 Jahren Millencolin erwarten? Ich hab auch in einem alten Interview gelesen dass jemand von Euch genau das selbe sagte wie Du jetzt, dass Ihr nicht wisst und plant, was in einigen Jahren wird.

F.: Ich hoffe ja noch 5 Alben (lacht) Nein es stimmt schon, wir planen das nicht langfristig. Wir standen ja 1999 schon einmal kurz vor der Auflösung der Band nach der „Four Monkeys“. Nach einem halben Jahr Pause merkten wir aber schon dass es uns wieder auf die Strasse zog, wir haben es einfach vermisst Alben aufzunehmen und Shows zu spielen.

A.: Etwas anderes, was ich in einem alten Interview gelesen habe, ist, dass Ihr damals abgelehnt habt mit MTV zusammenzuarbeiten, da es Euch zu kommerziell war. Ich weiß nicht genau wer von Euch das gesagt hatte. Nach der „Home From Home“ hab ich aber Videos, Werbung und jede Menge Präsenz auf MTV Europe von Euch gesehen. Warum habt Ihr Eure Meinung geändert? Habt Ihr Euch verändert? Hat MTV sich verändert? Wie kam es dazu?

F.: Da hast Du genau den richtigen erwischt, ich war es damals der gesagt hat, dass ich kein Musikvideo aufnehmen möchte, was dann auf MTV läuft. Doch über die Jahre ist mir klar geworden, dass dieses Medium eine gute Art ist unsere Musik an die Leute zu bekommen. Es läuft so viel Scheiße auf diesen Sendern, warum den Leuten nicht auch mal gute Musik auf diesem Weg präsentieren? Wir schreiben unsere Musik für uns selber, die Hauptsache ist, dass wir glücklich damit sind. Wir wollen natürlich dass die Leute unsere Musik hören, wenn es ihnen gefällt gut, wenn nicht dann sollen sie eben etwas Anderes hören.

A.: Hmm, das man darüber die großen Massen erreicht ist ja ok. Aber guck dir den Mist doch mal an, ich weiß nicht wie das in Schweden ist, aber das deutsche MTV ist einfach nur ein großer Haufen verlogene Scheiße, das hat mit Musik doch nicht mehr viel zu tun, im Grunde geht es nur darum beschissene Klingeltöne an die Leute zu bringen. Und ob das unbedingt die richtige Plattform für eine Punkrock Band ist, finde ich fraglich. Das ist sicher doch auch was, worüber Ihr nachgedacht habt, oder?

F.: Ja, ich stimme Dir da voll und ganz zu, aber andererseits tut es uns nicht weh ob unsere Songs dort laufen oder nicht. Uns gibt es jetzt schon so lange, dass die Leute wissen dass wir unsere Musik für uns selber schreiben und uns nicht von anderen sagen lassen was wir tun sollen. Wenn wir auf andere hören würden, dann wäre das sell-out. Ich kenne viele Leute, die es nicht gut finden uns auf MTV und in den Mainstream Medien zu sehen. Aber wenn wir auf solche Leute hören würden, und wieder ein Album machen würden wie „Same old Tunes“ dann wäre das auch eine Art von Sell-out. den wir nicht möchten.

A.: Ok, man kann es natürlich auch so sehen, dass die Kids durch MTV auf Bands wie Euch aufmerksam werden und so den „richtigen Pfad“ zum Punkrock finden und sich nicht mehr den Kuschelhasen Schrott reinziehen. Aber passiert so etwas wirklich?

F.: Ja ich denke schon, in Schweden zum Beispiel ist es so, dass es eine große Musikszene gibt, die aber nur zu einer bestimmten Art von Shows gehen, sie gehen auf Rock Shows oder auf Hip-Hop Shows oder was auch immer aber schauen sich wenig zur Seite um, vielleicht werden durch solche Medien auch Leute aus anderen Bereichen auf uns aufmerksam.

A.: Ok, genuig zu dem Thema. Du sprichst grade Schweden an, ich hab ja mal Booking für The Negatives aus Schweden gemacht und sie sagten mir immer: Spiel als kleine Band niemals in Schweden, da kommen keine Leute zu den Shows und es lohnt sich nicht. Seht Ihr das genau so?

F.: Wir spielen so gut wie gar nicht in Schweden. In den letzten 10 Jahren waren es so ca. 5 Shows in Schweden mit jedem neuen Album, deswegen freuen sich die Leute immer sehr uns zu sehen, wir machen uns dort rar. Wenn man als schwedische Band nur in Schweden tourt, dann ist das natürlich härter.

A.: Also sollte man erst international bekannt werden bevor man sich nach Schweden wagt?

F.: Nein, nein so war das auch nicht gemeint, es ist nur so, wenn man zu oft spielt, so wie wir früher, dann haben es die Leute irgendwann satt. Wir hatten dann die Möglichkeit in Europa und anderen Kontinenten zu touren. Wenn man dann nach langer Zeit wieder in der Heimat spielt dann freuen sich die Leute wieder, man darf es halt nirgendwo übertreiben.

A.: Ok, das gilt wohl nicht nur für Schweden. Zu etwas Anderem: Ihr habt auf Eurer Homepage jede Menge Multimedia zum Download wie Wallpapers, Klingeltöne und all so ein Zeug. Glaubst Du dass solche Sachen essentiell wichtig sind für „die Band von morgen“. Braucht die I-pod Generation digitale Releases und kein Mensch wird demnächst mehr CDs oder Platten kaufen?

F.: Ich hoffe nicht dass das die Zukunft ist

A.: Ich auch nicht, ich kaufe alles auf Vinyl und mag es die Texte in der Hand zu haben und das Artwork zu betrachten usw. Ich finde bei MP3s geht ein Stück vom Gesamtkunstwerk verloren.

F.: Ja, genau so ist es. Ich weiß jetzt nichts genaues über die Klingeltöne und Wallpapers auf unserer Seite. Ich würd da auch nichts reininterpretieren, das ist einfach nur ein nettes Gimmick. Ich selber habe ein Wallpaper einer befreundeten Band auf meinem PC...das ist einfach Spaß.

Aber es ist schon so, dass die Leute vermehrt downloaden. Ich weiß nicht ob sie langsam anfangen für die Downloads zu bezahlen...aber das Medium CD wird sich in Zukunft wohl wesentlich weniger verkaufen. Aber es wird dennoch für eine lange Zeit da sein. Vinyl im Gegensatz dazu kommt grade zurück denke ich. Ich spiele ja auch noch in einer Crust/Punk Band (Kvoteringen, Anm. d.Red.). Wir haben ein Album und ein paar 7“ gemacht. Bei der Full-Length war es so, das niemand die CD kaufen wollte da es das Teil als Vinyl gab. Klar, MP3 Player sind die neueste Technik, aber so lange es Cds und LPs gibt werde ich sie kaufen. Ich hab aber auch kein Problerm damit, wenn die Kids von heute die Musik lieber digital kaufen, soll mir auch recht sein.

A.: Ok, wir warten mal ab was die nächsten Jahre so bringen. Zum nächsten Thema, Millencolin war immer eine Band die mit der Skateboard Szene stark verbunden war, selbst der Name entstand aus einem Skateboard Trick. Ihr organisiert ja jedes Jahr in Schweden den „Millencolin Skate Contest“ Was hat es damit auf sich, und skatet einer von Euch selber aktiv?

F.: Keiner von uns skatet sehr viel, ich selber gar nicht. Erik skatet ein paar mal im Jahr, er ist auch der, der den Skate Contest organisiert der letztes Wochenende stattgefunden hat. Es ist der größte Skate Contest in Schweden, da kommen immer tonnenweise gute Skater hin, und auch die Parties waren großartig, wir hatten viel Spaß.

A.: Ok, das wars dann auch schon mit dem Interview. Eine letzte alberne Frage hätte ich noch, bzw. eine Aufgabe. Vergleiche Millencolin mit einem Spielzeug, einem Tier und einem Küchengerät.

F.: Oh, das ist nicht leicht.

A.: Kein Problem, lass Dir Zeit und denk drüber nach

F.: Ok, das Tier wäre dann wohl ein Hühnchen

A.: Oder der gelbe tote Vogel......

F: Ja exakt (lacht) Ein Spielzeug wäre definitiv die Wasserpistole, weil wir mit denen früher immer rumgespielt haben, wir hatten sogar welche mit auf Tour früher. Nur mit dem Küchengerät habe ich noch Probleme.

A.: Ok, dann geb ich Dir ne Idee vor, wie wäre es mit nem Mixer, so von wegen durchmischen der Musikstile oder so, ist nur ne Idee..

F.: Ja das ist sehr gut! Das nehme ich!

A.: Gut, Du darfst die Antwort auch bei Deinem Nächsten Interview als Antwort verwenden falls noch mal jemand danach fragt. (beide lachen) Ok, dann mal vielen Dank für das Gespräch und viel Spaß auf der Show!

Björn Supplie

Alte Kommentare

von tomtom 09.04.2008 12:20

nice interview!!