Interview mit NEW NATIVE

09.02.2018
 

 

Allschools: Am 02. Februar ist euer neues Album "Asleep" digital erschienen, im März kommt dann die Vinyl. Wie lange habt ihr das Album für euch behalten, wie fühlt es sich an, dass das Album jetzt draußen ist?

 

New Native: Fertig aufgenommen war die Platte bereits im April 2017. Davor haben wir gute anderthalb Jahre mit Songwriting und Demos verbracht. Von urspünglich 40 Ideen haben es dann die besten 11 auf das Album geschafft. Nach so einer langen Schaffensphase war es gar nicht so einfach die Platte endlich loszulassen. Wir sind aber alle sehr zufrieden mit dem Resultat und freuen uns, die Songs endlich mit anderen teilen zu können.



Allschools: Wie würdet ihr selbst einem absolut Musik-Fremden in 2 Sätzen "Asleep" beschreiben?

New Native: Asleep klingt wie eine 44-minütige, elegisch-düstere musikalische Untermalung des Erwachsenwerdens.



Allschools: Ihr seid hauptsächlich in Wien zu Hause und euer Sänger ist in Berlin. Wie gut kommt ihr mit der Distanz zurecht?

New Native: Überraschend gut. Die Distanz hat uns als Band sehr viel effizienter gemacht. Wir sind produktiver, organisierter und disziplinierter geworden. Wenn wir proben, versuchen wir das Maximum aus der gemeinsamen Zeit rauszuholen.



Allschools: Ihr seid in der DIY Szene unterwegs, viele bezeichnen die Musik als Emo. Wollt ihr das genau so oder wie ist eure Selbstbezeichnung zu Szene, Genre, Herkunft etc.?

New Native: Das sehen wir auch so. Wir stehen zu 100% hinter unserem DIY-Background und möchten auch, dass das so bleibt. Wir nutzen Musik, um Emotionen auszudrücken. Wenn das bedeutet, dass wir als Emo kategorisiert werden können, dann ist das eine passende Bezeichnung.



Allschools: Habt ihr euch von bestimmten Ereignissen oder anderen Künstlern für das neue Album inspirieren lassen?

New Native: Sowohl als auch. Zum einen hatte der Umzug unseres Sängers Einfluss auf das Songwriting. Zum anderen stecken wir gerade alle in persönlichen Veränderungsphasen, die sich stark auf Musik und Text ausgewirkt haben. Was andere Künstler betrifft, waren vor allem SUFJAN STEVENS, SIMON & GARFUNKEL und THE NATIONAL Einflüsse.

 

 

Allschools: Ihr habt die Platte mit Alex Adelhardt im Ghost City Studio bei Nürnberg aufgenommen. Wie war die Zusammenarbeit mit ihm?

New Native: Die Zusammenarbeit mit Alex war großartig. Für uns war es das erste Mal mit einem Produzenten zu arbeiten. Alex verstand von Anfang an unsere Vision und griff an den richtigen Stellen ergänzend ein. Darüber hinaus ist er ein sehr talentierter Engineer.



Allschools: Im Februar seid ihr mit SANDLOTKIDS auf Tour. Wie geht ihr an so eine Tour ran?

New Native: Ein Zeitfenster suchen, in dem alle Zeit haben, das ist am schwierigsten. Dann buchen, proben, spielen. Ziemlich straightforward.

 

 

Allschools: Es gibt viele Bands da draußen, die für eine Tour mit euch infrage kommen. Mit wem würdet ihr gerne mal spielen?

New Native: EARTH, WIND & FIRE, HAVE HEART und CARISSA´S WIERD.

 

 

Allschools: Was wollt ihr am Ende von 2018 über New Native sagen können?

New Native: Endlich offiziell von Club Mate gesponsert.