Interview mit Poostew

 

Hallo Jungs, stellt Euch doch erst einmal kurz vor.

Moin, ich bin der Chris und der Sänger von Poostew.

Was waren denn eure wichtigsten musikalischen Momente seit eurer Gründung im Jahre 2003.

Die wichtigsten Momente waren wohl die zwei Gigs mit Nasum auf deren letzten Tour, selten so nette und relaxte Leute getroffen. Außerdem war die Tour mit He Who Corrupts im letzten Sommer eine sehr feine Sache.

Euern Sound würde ich persönlich nicht mehr als puren Grindcore bezeichnen. Was für Einflüsse seht ihr in eurem Sound und woher nehmt ihr sie?

Ich glaube das wir neben Schweden Metal auch viele Einflüsse aus dem Hardcore Bereich verwerten. Diese Mischung gibt uns wohl unseren eigenen Sound. Jedoch bringt wohl jeder seinen eigenen Teil zu Musik mit – da wirklich jedes Bandmitglied einen anderen Musikalischen Background hat. Patchwork ist wohl das richtige Wort für unser Songwriting.

Wie ist eure Geschichte zur Split CD mit den JAKAS?

Zu der Split mit den Jakas kam es durch einen Zufall. Der Marcel (Chef von Silent Stagnation) hat bei mir ein T-Shirt bestellt und dadurch kamen wir ins Gespräch. Ich erzählte ihm das wir bald neue Songs aufnehmen würden und schon kam Marcel mit der Idee für eine Split mit den Jakas um die Ecke!

Ihr hattet eure Probleme mit einem stabilen LineUp. Ist nun das optimale Line-Up der Band gefunden?

Leider sind wir im Moment wieder dritt. Tim musste die Band verlassen um sich auf sein Studium zu konzentrieren. Wir sind aber gerade dabei mit mehreren Bassern zu arbeiten um bald wieder zu viert unterwegs zu sein.

Was macht ihr alle neben der Musik? Wie sieht euer normales Leben aus?

Guido arbeitet in einem Theater in Düsseldorf, Paul studiert Germanistik in Osnabrück und ich warte im Moment auf meinen Studienplatz bzw jobbe etwas. Du siehst, nix weltbewegendes.


Was liegt als nächstes an für POOSTEW?

Wir sind gerade mit den Aufnahmen zu unserem neuen Album fertig geworden. Also wird in nächster Zeit erstmal gemischt und dann unsere zweite Full Length rausgehauen. Außerdem stehen noch zwei Touren an. Die Tour mit den US Grindern „Tower of Rome“ im Sommer und eine Dänemark Tour im Winter.

Wie beurteil ihr die aktuelle Musikszene hierzulande?

Fashioncore ist wohl das richtige Wort. Im Moment stürzen sich zuviele „Hardcore“ Bands auf Trends um irgendwie aufzuspringen. Da passiert es schonmal das eine Band in einem Jahr 3 mal ihren Musikalischen Style wechselt. Außerdem sieht man auf den Metalcore Shows all die Kids die bis vor nen paar Monaten Slipknot gehört haben... das nervt irgendwie.

Es gibt aber auch ein paar Perlen in Deutschland die ihr eigenes Ding machen. Leider haben diese Bands kaum die Chance sich gegen den Ansturm von Metalcore Clonen durchzusetzten.

Vielen Dank für die Zeit, das letzte Wort gehört euch.

Ich bedanke mich für das Interview und hoffe das man sich auf der Sommer Tour mal persönlich über den Weg läuft!


Torben