Interview mit The Rodeo Five

 

The Rodeo Five – Interview (nach letztem Konzert auf dem Freakstock Festival 2006)

Hallo zusammen. Vorab: Klasse Show habt ihr da gerade abgeliefert. Die Stimmung war auf beiden Seiten einfach top und es war schön zu sehen, wie The Rode Five verabschiedet wurden. Bitte stellt Euch doch zunächst einmal vor!

Markus Bender (Gesang, Gitarre): Ja, hallo. Vielen Dank. Das Konzert hat echt Spaß gemacht. Das mit dem Namen beruht auf einer Geschichte z.Zt. unserer Gründung im Jahr 2002. Unser Schlagzeuger kannte eine Band mit dem Namen „Radio Four“ und war ganz angetan von deren Musik und eben auch dem Namen. Als es um unseren Namen ging, schlug er vor wir könnten uns doch „Radio Five“ nennen. Einfach aus dem Grund, dass „Radio Four“ recht bekannt waren und der Name einen gewissen Klang hatte. Ich allerdings wollte irgendwie etwas mit Rodeo haben. Wir rätselten hin und her und da wir uns nicht dreist „Radio Five“ nennen wollten, einigten wir uns auf „The Rodeo Five“. Ein tieferer Sinn verbirgt sich jedoch nicht hinter dem Namen.
Gegründet haben wir uns dann mit drei Leuten im Jahre 2002. Später stoß dann noch der Mazze als zweiter Gitarrist hinzu und wir spielten in der Besetzung einige Konzerte. Im Jahre 2003 gewannen wir den Newcomer – Wettbewerb auf dem Freakstock Festival (Anm.d.R. der Preis war ein Platz auf der Mainstage im Jahre 2004). Im nächsten Jahr verließ uns unser damaliger Bassist und wir fanden in Robert unseren neuen Mann.

Robert (Bass): Richtig. Meine erste Show spielten wir dann in Nürnberg auf einer Geburtstagsparty. Ich fuhr einen ewig langen Weg um pünktlich anzukommen.Unglücklicher Weise musste ich am nächsten Morgen wieder um acht Uhr arbeiten, doch im Endeffekt ging alles gut und der Start mit „The Rodeo Five“ und mir war geglückt.

Den Markus kennt man ja schon von alten Unreal – Zeiten (Anm.d.R. Hamburger Hardcore Band, entstanden in der Jesus Freaks Bewegung). Wie war für dich der Wechsel vom oldschool Hardcore zum Rock 'n' Roll und wie hat er sich ergeben?

Markus (Gesang, Gitarre): Der Wechsel hat sich im Grunde ganz gemütlich ergeben. Das kam daher, dass ich zur Zeit von „Unreal“ viel Hardcore gehört hatte. Hardcore höre ich auch heute noch. Hinzu kam aber immer mehr die Vorliebe für Bands wie „The Hellakopters“, „Turbonegro“ und Co. Als „Unreal“ dann Geschichte war, hatte ich einfach Lust auf eine Band mit der Musikrichtung genannter Formationen. Es ergab sich also aus einer musikalischen Entwicklung heraus und war kein direkter Umbruch.

Vor ein paar Monaten hatten wir uns kurz per Mail über ein Projekt von dir unterhalten. Gibt es etwas neues über „Barrikade“ zu sagen?

Markus (Gesang, Gitarre): Da Barrikade derzeit nicht die Zeit zum proben findet, wird es wohl auch erstmal nichts werden.

Und die anderen? Habt ihr etwas nach „The Rodeo Five“ geplant?


Mazze (Gitarre): Der Robert werkelt gerade an einem Punk-Projekt und ich werde demnächst etwas deutsches machen.
Robert (Bass): Genau. Mir ist es wichtig, dass es bei mir persönlich musikalisch weiter geht. Das derzeitige Projekt klingt grob nach Rage Against The Machine mit Hip Hop - Elementen.





Eure Wurzeln lassen sich zweifellos mit dem Freakstock Festival verknüpfen, da ihr auch den Bandcontest 2003 gewonnen habt. Wie hat das Festival auf euch gewirkt und euch als Band verändert?

Markus (Gesang, Gitarre): Wie du erwähnt hattest, hat Freakstock viel an und mit „The Rodeo Five“ gewirkt. Wie schon gesagt wurde, hat alles auf der X-Stage im Jahr 2003 beim Newcomer – Wettbewerb angefangen. Das erstaunliche ist, dass die Zuschauer bis heute immer mehr wurden und die Stimmung wuchs und wuchs. Wir waren heute selbst total überwältigt, wie euphorisch die Leute im Saloon uns willkommen hießen. Natürlich stieg mit den Jahren auch der Umsatz beim Merchandising (lacht). Nein, ernsthaft: Wir waren echt platt, wie viele uns mittlerweile kennen und mögen.

Und wie lief es bei euch intern ab? Wie hat „The Rodeo Five“ euch persönlich verändert?

Mazze (Gitarre): Ich persönlich habe schon in vielen Bands gespielt. „The Rodeo Five“ hingegen war mit Abstand die harmonischste Geschichte. Wir haben alle ein sehr freundschaftliches Verhältnis, was die ganze Sache sehr angenehm und enstpannt gestaltet hatte.

Robert (Bass): Klar, es gab auch mal Stress. War dies der Fall, haben wir das gleich mit allen besprochen. Es kam auch schonmal vor, dass wir den Ärger und Stress mit in den ein oder anderen Song gepackt haben. Vorhin hatten wir beispielsweise eine kleine Meinungsverschiedenheit. Wir haben uns gleich die Zeit genommen, dass zu besprechen und haben zusammen gebetet. Danach war die Sache geklärt und wir konnten ohne Druck im Kopf auf die Bühne gehen. Es war und ist uns immer wichtig, mit Jesus unterwegs zu sein.

Super, vielen Dank für das Interview. Nun dürft Ihr euch auslassen und all das noch mitteilen, was bisher keinen Platz fand!

Robert (Bass): Uns liegt es sehr am Herzen, dass ihr wisst, wie wichtig ihr (Anm.d.R. die Fans) für uns wart und wie sehr uns die ganze Sache ans Herz gewachsen ist. Mit jedem einzelnen von uns geht es ganz sicher auch musikalisch weiter und wir werden nicht vom Erdboden verschwinden.

Markus (Gesang, Gitarre): Genau. Wichtig ist, dass viel gebetet wird. Dann wird sich der richtige Weg zeigen und wir sagen 'vielen lieben Dank' an alle und wünschen Euch Gottes Segen.

Nochmal vielen Dank..

Markus