Allschools presents: A TRAITOR LIKE JUDAS - Finaler Report der Summer Tour 2011

 

Tourbericht 28.7.2011 Tannheim Egelsee, Schwarzer Adler


„Carry on, carry on“

Der „Schwarze Adler“ in Tannheim Egelsee ist vielleicht ein kleiner Club, aber auch hier durften wir erleben, wie eine gut besuchte Tour auszusehen hat. Die Jungs von „The Carriage“ haben ihre neuen Songs präsentiert und eindrucksvoll bewiesen, dass auch die wenigen Bands aus dem Schwabenländl wirklich was drauf haben. Wie man es sich in einem kleinen Club wünscht, war der Partyfaktor bei allen Bands am Abend mal wieder große Klasse und wir sind unglaublich dankbar für jeden einzelnen Konzertbesucher! Über dem Adler wohnt der Besitzer Tobi, welcher uns und As Enemies Arise Schlafplätze zur Verfügung stellte und da die nächste Show in München und somit nicht weit weg war, konnten wir ein weiteres mal ausschlafen, was sehr wertvoll war.

Cooler Abend, cooler Club, coole Leute. Was will man mehr? Danke an Tobi und alle anderen Promoter für solche Shows und noch wichtiger, Danke an alle, die auf solche Shows kommen und diese genießen.


Tourbericht 29.7.2011 München, Backstage

„Ich weiß, dass die hier spielen“

Als wir am frühen Nachmittag vorm Münchener Backstage geparkt haben, konnten wir ja noch nicht ahnen, wie sehr uns dieser Abend in Erinnerung bleiben sollte.
Eine unglaublich geile und schicke Location, zudem freier Eintritt (Veranstaltung: Free & Easy) und dementsprechend ein mehr als gut gefüllter riesiger Laden ließen aber schon die ein oder andere Hoffnung aufkommen. Als Crewmitglied Pete in allen Areas des Backstage Flyer verteilte um auch sicherzugehen, dass auch die Besucher für die gleichzeitig auftretenden „Taktlos“ und „Uwe Kaa“ von uns mitbekommen, stoß er auf größtenteils verwunderte Gesichter mit dem Satz „Ey ich weiß, dass die hier spielen. Darum bin ich ja hier!“
Als wir das hörten, war die Vorfreude kurz vor Stagetime (23:15) noch größer.
Und wir wurden nicht enttäuscht.

Es schien, als ob der halbe Saal unsere Texte kannte und das Backstage nur so auf uns gewartet hätte. Die Location wurde völlig ausgefüllt und es waren vor und auf der Bühne nur strahlende glückliche Gesichter zu sehen. Was für eine riesen Party. WOW!

Jetzt liegen wir in den Bandflats, die extra für Künstler, die im Backstage auftreten, eingerichtet wurden – sehr geil.
Morgen steht das Riez Open Air an.
Gute Nacht.

Tourbericht 30.7.2011 Bausendorf, RIEZ Openair


Nach vier Stunden Schlaf und mit einer völlig abgefeierten Crew entschlossen wir uns gegen 7 Uhr das wunderschöne München zu verlassen und uns Richtung Riez Open Air aufzumachen. Trotz der letzten Show machte sich eine Menge Aufregung im Bus bemerkbar, letzte Show und das als Support für Stick to your Guns… Wow!!!Hope Division lief auf der Tour durchweg auf Hot Rotation und bescherte uns so manche Inspiration und Ohrwurm. Also Vollgas Richtung Westen mit der Sonne und mächtig Katerstimmung im Rücken. Der intellektuellste Erguss auf dieser Fahrt war Marcies Gedicht zum Pfefferminzschnapsstand in dem, in einem Pfefferminzschnapsschrank am Pfefferminzschnapsstrand der Pfefferminzschnaps stand usw. Das ganze verlief sich dann ziemlich schnell ins unerträglich Dumme, amüsierte uns aber alle und erleichterte uns die letzten Kilometer Stau.

Das Riez Open Air bescherte uns einen wunderschönen letzten Tag mit freundlichen und absolut am Boden gebliebenen Stick to your Guns, die sich auf jeden Small Talk und Schabernack einließen. Ein wirklich positives Erlebnis für uns alle, zumal die Jungs für uns zu den Top 5 Hardcorebands der letzten Jahre zählen. Das Publikum an diesem Abend war leider etwas verhalten, wenn auch zu jedem Spaß zu haben und so fand man sich im Sonnenuntergang zusammen um sich STYG und Bouncing Souls reinzufahren. Danach gingen wir wie brav wie 12 Jährige ins Bett und erzählten uns stundenlang wie lange wir nächste Woche üben werden, um irgendwann mal so tight zu werden wie STYG

Am nächsten Morgen ging es dann nach Wecker überschlafen, verspätet an die letzten 600 Kilometer, die noch einmal an unseren Nerven zerren sollten. Nach gefühlten 4 Stunden Stau kamen wir völlig wasted ungeduscht und genervt in Braunschweig City an, um den Wagen zu entladen und abgabebereit zu machen. Am Ende lagen wir uns dann alle wehmütig in den Armen und stellten wilde Spekulationen zu den nächsten möglichen Tourterminen an, um die Sache schnellstmöglich zu wiederholen.

Die Tour war unbeschreiblich schön, wenn auch Kilometer intensiv und bescherte uns viele neue Freunde, die dieses Erlebnis zu einem unvergesslichen machen werden. Danke an alle Promoter, Clubbesitzer, Booker, Bands, Freunde, Familien und natürlich an Alle die zu unseren Shows gekommen sind und diese Tour möglich gemacht haben. You make this happen!
DANKE!!! A TRAITOR LIKE JUDAS


Hier unser letzter Videoreport: