BLOODHOUND GANG goes Deutschland!

 

Berlin, am 15. September 2006: Nicht nur betrunkene Fußballfans zieht es alljährlich nach Berlin. Evil Jared Hasselhoff, seines Zeichens Bassist und sachverständiger Trinkteufel der berüchtigten Bloodhound Gang (u.a. „Hefty Fine“ , 2005), ist am heutigen Tage in der Hauptstadt aufgeschlagen, um sich nach einer dauerhaften Bleibe umzusehen. Als Grund für seine Auswanderung nannte Hasselhoff die Machenschaften des amtierenden Präsidenten der USA: „Ich werde erst dann in die Staaten zurückkehren, wenn George W. Bush nicht mehr Präsident ist.“ Krasse Worte von einem Entertainer/Musiker, dem wiederholt nachgesagt wurde, dass er mit Politik bzw. „Political Correctness“ nichts am Hut habe.

Laut eigener Aussage richtet der stets als „das vulgärste Mitglied der Band“ eingestufte Jared – man bedenke den legendären Tandem-Wassersprung während seiner Tätigkeit als Arschgeweih-Schiedsrichter im Berliner Jägermeister-Contest 2004 – sein Hauptaugenmerk derzeit auf den Stadtteil Kreuzberg. Die Größe der Wohnung sei ihm egal, denn wichtiger sei vielmehr, „dass sie antiamerikanisch eingerichtet ist. Zwei oder drei Zimmer sollte sie allerdings schon haben.“

Auch hat der versierte Freizeit-Stripper bereits erstes Interesse an adäquaten Fortbewegungsmitteln geäußert: Er wolle sich Auto und Fahrrad zulegen, um die neue Wahlheimat gewissenhaft auskundschaften zu können. Barbetreibern in Kreuzberg und anliegenden Bezirken dürfte daher schon jetzt Angst und Bange werden, schließlich sind die promillestarken Ex-Exzesse des Bassisten inzwischen legendär.

Ob auch Kollege Jimmy Pop und der Rest der Bluthunde ihm in naher Zukunft folgen werden, steht jedoch noch in den Sternen.