Einigung zwischen Warner Music und YouTube

 

YouTube darf wieder Musikvideos von Künstlern zeigen, die bei Warner Music unter Vertrag stehen. Googles Internet-Plattform büsst aber einen guten Teil der damit erzielten Anzeigenerlöse ein.

Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich die beiden Konzerne am Dienstag darauf, dass YouTube künftig mehr als die Hälfte der Einnahmen aus dem verknüpften Anzeigengeschäft an Warner Music abführt. Die beiden Parteien nannten keine Summen. Zudem darf Warner Music auf den YouTube-Seiten Werbung schalten.

Die Teilung der Erlöse lege die Basis für eine nachhaltige Partnerschaft, erklärte YouTubes Musikmanager Chris Maxcy. Die ersten Videos sollen demnach in den kommenden Monaten abrufbar sein, nach und nach soll dann das gesamte Warner-Music-Angebot bei YouTube bereitgestellt werden.