SEX PISTOLS - Einmalige Reunion für eine Show

 

Die wohl berühmteste Punkband aller Zeiten hat eine einmalige Reunion anlässlich des dreißigsten Geburtstages ihres Debüt-Longplayers "Never Mind the Bollocks" angekündigt. Mit dabei werden unter anderem die Originalmitgleider John Lydon, Steve Jones, Paul Cook und Glen Matlock sein.

Die Show wird am 08.11.2007 in der Brixton Academy London stattfinden und ca. 60€ kosten. Na, wenn das mal nicht rebellisch und punk ist...

Alte Kommentare

von Burkhard 18.09.2007 20:55

wer sind die sex pistols? nie gehört, muss ne scheiß band sein ^^

von NNN 18.09.2007 21:06

Allein dieses Boygroup-Foto - tztz, wie lächerlich sind die denn!

von g* 18.09.2007 21:09

Pah, die sind doch schon längst out....ich höre lieber Bring me the horizon.....DAS ist Musik.

von haha 18.09.2007 21:31

Ich geh ja auf Tokyo Hotel steil, da ist mal richtige Revoluzzer-Musik und der Eintritt ist auch billiger!

von keshi 18.09.2007 23:53

man, sex pistols punk ist sowas von tot, toter als grundge und crossover zusammen

von Dario|Allschools 19.09.2007 00:16

@keshi - Du hast noch Metalcore vergessen zu erwähnen...

von jesus christ 19.09.2007 08:47

dennen ist wohl die kohle ausgegangen. 60 tacken ... tz!

von blake schwarzenbach 19.09.2007 09:55

mann, als die vor n paar jahren so n ding gemacht haben, hat sich auch jeder aufgeregt. kommt mal von euerm hohen ross herunter. dafür, dass die typen einen riesen einfluss auf die gesamte musikbranche hatten, haben sie nunmahl scheinbar nicht genug geld gemacht, um im alter würdevoll zu leben. und solange es einen markt für die karten gibt, sollen sie es doch machen. diese szene-punkrock-scheisse kotzt mich tierisch an. ihr alle kauft cds von bands, die bei major labels sind, tragt sweatshop shirts und trinkt coca cola. nach der show wird natürlich bei mc donalds vorbeigefahren (in köln bei burger king). und hier echauffiert ihr euch über hohe ticket preise für eine band, deren shirts von popgrößen wie britney spears getragen werden. punkrock? habt ihr nicht mal ansatzweise verstanden!!!

von FKK 19.09.2007 11:39

@blake: Naja, riesigen Einfluss auf die gesamte Musikbranche...die Pistols haben den Punk nicht erfunden und haben vom schnellen Ableben des genialen Sid Vicious profitiert

von Dario|Allschools 19.09.2007 12:09

Also man sollte auch nicht jede Aussage so furchtbar überbewerten...

von ratatoesk 19.09.2007 13:08

Aufregen braucht man sich darüber nicht. Hochgradig lächerlich ist diese Reunion trotzdem, denn die Pistols haben damals mehr von ihrem authentischen Gossencharme als von ihren Songs ansich gelebt und was von diesem Charme übrig geblieben ist, hat ja schon die letzte grottenschlechte Reunion Tour gezeigt.

von Ollo 19.09.2007 13:37

@ Hr. Schwarzenbach: die sex pistols ist eine absolute 3-akkorde band. nunmal schreibt man ohne h. nur weil ich nicht punk bin, heißt das nicht, dass ich diese band nicht dafür kritisieren darf, dass sie selbst nicht punk is und ihrer attitüde treu bleibt. eine band die immer so für ihre rotzfreche einstellung hochgehoben wurde gibt im hohen alter konzerte zu preisen, so hoch, dass die high society sich da nur blicken lassen kann? das is wie als wenn bush in 20 jahren eine rede vor ausschließlich schwarezn us bürgern halten will. glaubwürdigkeit und deutsche rechtschreibung hast du nicht mal ansatzweise verstanden!!! und vor allem musik... einfluss? sex pistols...?

von keshi 19.09.2007 14:02

@FKK: "genialer sid vicious"??? also wenn ich mich recht erinnere, ist er nur durch seinen extravaganten lifestyle, seine zweifelhafte persönlichkeit und den frühen tod so berühmt geworden. bass zumindest konnte er so gut wie gar nicht spielen, geschweige denn, dass er einen song mitgeschrieben hätte... das war kein genie, sondern irgendein vogel.

von ratatoesk 19.09.2007 15:55

Es geht nicht darum, ob irgendwer von denen musikalisch was drauf hatte oder nicht. Die Pistols waren damals mit der richtigen Musik und Attitüde (ja ich weiss, dass die mehr oder weniger zusammengecastet wurden) zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hatten einen riesigen Einfluss auf die Musikwelt und die jugendlichen Subkulturen. Musikalisch kann sich die Band nur ein einziges richtiges Album berufen, dass rein musikalisch sicherlich nicht herausragend aber für die damalige Zeit etwas besonderes war. Hätten die Pistols weitergemacht und eine Entwicklung durchgemacht wie einige andere UK Punkbands (z.B. die UK Subs oder The Damned) könnte man die evtl. auch heute noch ernst nehmen, aber die band hat damals so sehr vom Moment gelebt, dass man das Feeling, dass sie rüberbrachten einfach nicht mehr reproduzieren kann.

von Dennis | Allschools 19.09.2007 20:27

die sache ist doch eben die, dass die pistols ein hintergründiger witz waren. oder zumindest als eben sowas geplant waren. als konsumkritik und humorvolles dingsbums hat das ja eben diesen witzigen charme. ich finde es viel witziger, dass da tatsächlich die londoner high society des pop abhängen wird, mit alten t-shirts und sich das anschaut. seien wir mal ehrlich, die sex pistols als proto-spaß-punker (mit zündkraft und dem moment auf ihrer seite) hatten nie den funken und die sozialkritische einstellung von etwa the clash. darum: schön für die pistols und ihren geldbeutel und hoffentlich verstehen die konzertbesucher das eben diesen gig als den gag, der er ist (hui wortspiel)

von blake schwarzenbach 20.09.2007 10:04

rechtfertigungen sind fürn arsch, aber hier muss ich ja leider mal wieder auf das hinweisen, was ich geschrieben habe und das gegen etwas verteidigen, was irgendwelche vollidioten (das ist nicht persönlich, sondern allgemein - also nicht gleich löschen, torben) gerne in meine beiträge reininterpretieren. der einfluss der pistols erstreckte sich nicht nur auf die musik. die gesamte branche veränderte sich. der anti-star mit entertainerqualitäten wurde durch eben diese anti-haltung gesellschaftsfähig. eine wendung, ohne die ein kurt cobain nicht denkbar gewesen wäre. was man gegen nur drei akkorde in einem song sagen kann, verstehe ich nicht. uriah heep haben für 'lady in black' nur zwei gebraucht. soviel zur musikalischen seite. bei alben geht es im weiteren nicht ausschließlich darum, ob sie musikalisch herausragend sind. es geht auch um inhalte, attitüden, klamotten, etc.. immer. und nicht zuletzt ist der soziale, sowie zeitliche rahmen, in dem ein album erscheint von nicht zu unterschätzender relevanz für die bedeutung der musik. und natürlich kann das feeling von früher nicht auf den heutigen konzerten rübergebracht werden. aber dessen ist sich doch jeder bewusst. trotzdem gehen alle vollidioten zu hc shows und meinen, sie seien so rebellisch, kool und individuell wie flanagan persönlich. das feeling von hardcore (damit haben wir wieder die relevanz für dieses forum) kann man nämlich auch nicht mehr reproduzieren. so, jetzt habt ihr 's. hardcore ist tot, auch wenn ihr auf den miesen have heart shows denkt, ihr würdet mitten drin sein. und wenn sich jemand über einen vertipper (typo) als mangelnde kenntnis der deutschen rechtschreibung aufregt und dies als zweites argument nimmt um meine argumentation zu entkräften, dann frage ich mich ernsthaft, was aus der subkulturellen streitkultur in diesem verfluchten genre geworden ist. "ja bin ich denn hier nur von wichsern umgeben?"

von keshi 20.09.2007 10:35

@blake: tu mal nicht so, als ob du hier der gesalbte wärst, der als einziger mit erleuchtung gesegnet wurde. ich weiß auch nicht, was du jetzt groß sagen willst, niemand streitet ab, dass die pistols ihren einfluss auf die szene hatten. dass aber auch andere bands wie die ramones und eben the clash zur gleichen zeit oder die stooges sogar einige jahre früher in ähnlicher weise dabei waren, steht ja wohl außer frage. die ganze entwicklung ist ja ein prozess, da gab es ja nicht nur einen urknall und dann war punk und rebellion da. und natürlich geht es dabei nicht nur um die musik, ja ach ne, es fällt mir wie schuppen von den augen. aber am geilsten finde ich, dass du es offensichtlich nicht geschissen bekommst, ne geile hardcore-kapelle zu entdecken und deswegen meinst, hc wäre am ende seiner tage. aber gut, bands wie grace will fall passen für dich vielleicht nicht in den sozialen, zeitlichen rahmen oder haben nicht die richtigen klamotten an,... keine ahnung auf was du da so stehst und wie die jungs aussehen, ist mir auch wurscht.

von ratatoeskr 20.09.2007 10:46

Zu dem Urknall kann man nur mit einem jein antworten. Klar waren die Pistols nicht die ersten, auch nicht in England aber sie waren die jenigen, die den Punk als das was man heute unter ihm versteht wirklich losgetreten haben. Ich würde die Pistols rein von der Bedeutung her schon auf den ersten Platz im Punkgenre setzen, auch wenn ich persönlich ebenfalls andere Acts präferiere.

von ratatoesk 20.09.2007 10:51

Mal ganz allgemein an die Streithähne hier: Findet ihr es nicht ein wenig arm sich wegen so eines Themas an die Gurgel zu gehen. Meinungsverschiedenheiten schön und gut aber wir sollten doch alle in der Lage sein, bei so einer Diskussion (wenn man so ein bisschen Geschreibsel in einem GB als soclhe bezeichnen will) sachlich zu bleiben.