Abadden - Sentenced To Death

„Lieber spät als nie“ heißt die Devise zum Review von ABADDENs Einstand „Sentenced To Death“. Die Briten bedienen sich bei ihrem Alte-Schule Happen nicht vornehmlich an amerikanischen Sehenswürdigkeiten, sondern haben Germanistik im Sinne teutonischer Saiten(g)riffentschlossenheit studiert. Deutsche Thrash Metal Heroen der wilden Stiljahre sind ABADDEN zum Opfer gefallen, um ihre Version des aggressiven Hau den Lukas auszuleben. Dabei macht es einfach Spaß, Dan, Pat, John und Don zuzuhören, gerade im Gitarrenbereich wirken sie der Ideenlosigkeit entgegen und zaubern immer wieder eine Kronjuwele aus ihrer Greifpeitsche. Ansonsten regiert die Stilüblichkeit, die Meute stimmt im Hintergrund immer wieder ein und die Tempiwechsel sowie Groove Abschnitte sind nicht von schlechten Eltern, die aber auch gleichzeitig altbekannte Nachbarn sind. Hervorragend auch das Organ des Sängers, das nicht als typisch Stilvibe durchgeht, sondern eher dem ATREYU Shout der ersten Stunde gleicht. Da „Sentenced To Death“ mit vorzüglichem Riffgewichse und einem stattlichen „links im Zimmer geboren“ Tempo versehen wurde, ist ABADDEN mit dem Prädikat „bessere Band im überquillenden Pool der tummelnden Bands“ zu versehen.

Tracklist:
1. Sentenced To Death 5:03
2. My Misery 3:56
3. Violent Assault 6:16
4. Atomic Devastation 5:21
5. The Hand That Feeds 6:06
6. Resurrection 5:45
7. Into The Dark 6:05
8. The Day Of Reckoning 5:27



Record Info
Release Date 26.03.2010
Online 10.05.2010
Autor(en)
Label Rising Records
http://www.risingrecords.org
Band Mehr Informationen zu Abadden
http://www.myspace.com/abadden


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Clement:
(8 Punkte)

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Kann ich nicht lesen

thank - 10.05.10 21:34

you for abadding me^^

Thrash Metal Maniac - 19.05.10 20:42

was für ein Hammer!!!!!!!!!!!!!!!

mit abstand! - 09.06.10 15:45

die beste thrash keule bisher in 2010!

DrFaust - 10.06.10 08:59

Greifpeitsche? Clement, du bist ein Gott der deutschen Sprache! :P

Werde auf jeden Fall mal reinhören. Musikalisch anscheinend großes Kino. Atreyu-Shouts wie sie früher einmal waren klingt auch vielversprechend.

@DrFaust - 10.06.10 09:12

für mich ohne wenn und aber eine der besten Thrash Scheiben seit langer, langer Zeit. Die Songs 2. bis 5. sind Weltklasse, voller Ideen und unglaublichem Groove. Auch die crew Shouts sind gerade bei "The Hand That Feeds" so unglaublich tight, dass ich immer noch Freudentränen beim Hören habe...

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