
Bleeding Through - The Great Fire
Während sich in den Foren und auf den bekannten Comment-Boards darüber gestritten wird, wie viel Weiß im Corpsepaint noch „true“ ist und ob die gute alte Lederhose überhaupt das Anrecht hat, in die elitäre Liga des DEATHCORE Einzug zu halten, gibt es da auch noch ein Genre, welches in der heutigen Zeit etwas in den unbeachteten Hintergrund geraten ist – der METALCORE.
Zum bösen Stiefkind einer Szene mutiert, gibt es sich jedoch immer noch motiviert und lebensfroh und überrascht fast im Minutentakt mit neuen Veröffentlichungen.
Auch wieder einmal auf einen dieser Silberlinge geschafft, haben es die Damen und Herren von BLEEDING THROUGH. Die Formation, die vom Sound eher zu der testosterongeschwängerten Gattung gehört, versorgt die hungrigen Anhänger mit ihrem mittlerweile siebten Langeisen. Im Grunde genommen, in ihren Mitteln immer recht limitiert, haben die Amis ihr Manko meist mit Härte und einer gehörigen Portion Durchschlagskraft kompensieren können, was sich besonders auf ihren Liveshows ab und an ausgezahlt halt. Doch auf „The Great Fire“ muss man sich langsam eingestehen, dass die eigene Leistungskurve stetig nach unten wandert.
Auf ganzen vierzehn Tracks liefern BLEEDING THROUGH hier METALCORE ab, den sie selbst bereits vor Jahren selbst aus der staubigen Schublade holten und über die Jahre hinweg immer und immer wieder aufkochten. Man findet die rasenden SLAYERRIFFS, die bösen Vorspieler, die ultrabrutalen Mosher, ein bisschen BLACK METAL hier, den THRASH METAL da und das selbstverständlich auf Aggressionslevel elf. Natürlich bekommt man beim Intro noch große Augen und denkt sich „Wow“, wenn „Faith In Fire“ losballert, aber danach geht dem Ganzen auch so schnell wieder die Luft aus, dass man sich schon anstrengen muss, die Spiellänge bis zum Ende durchzuhalten. Besonders die Keyboards erzeugen recht selten eine greifbare Atmosphäre und laufen wie ein Fremdkörper nebenher.
Positive Momente, wie das Solo in „Devil And Self Doubt“, das energiestrotzende „One By One“ oder die düstere Stimmung in „Walking Dead“ sind da schon sehr rar.
So wirkt „The Great Fire“ letztendlich wie eine fadenlose und einfallslose Aneinanderreihung einzelner Songs mit unterschiedlichen Synthie-Sounds - und ja, das Cover ist abgedroschen.
Tracklist
01. March
02. Faith In Fire
03. Goodbye To Death
04. Final Hours
05. Starving Vultures
06. Everything You Love Is Gone
07. Walking Dead
08. Devil And Self Doubt
09. Step Back In Line
10. Trail Of Seclusion
11. Deaf Ears
12. One By One
13. Entrenched
14. Back To Life
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Record Info
| Release Date | 31.01.2012 |
| Online | 02.02.2012 |
| Autor(en) | |
| Label |
Rise Records http://www.riserecords.com/ |
| Band |
Mehr Informationen zu Bleeding Through http://www.bleedingthrough.com |
Rates
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Mulder: (4 Punkte) |
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| ... - 02.02.12 18:31 | |
lieber herr mulder platte gehört? ich habse anders gehört |
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| ... - 02.02.12 18:33 | |
lieber herr mulder, platte gehört? ich glaub ich hab da ne andere platte gehört... aber es is ja immer so, musik is was subjektives... |
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| xn - 02.02.12 21:07 | |
Auch ich reagiere mit Unverstand ob der Kritik. Stärkste Bleeding Through Platte seit langem!! |
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| simon - 02.02.12 21:44 | |
Also nicht annähernd so gut wie die Declaration. 6/10 |
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| keine - 02.02.12 22:01 | |
ahnung was Du angehört hast, aber die Bleeding Through war es sicher nicht, bzw. Du hast einfach eine Abneigung gegen diese Band und durftest diese hier ausleben. |
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| öööh - 02.02.12 22:39 | |
also sicher nicht ihre beste scheinbe, aber von allen reviews die ich gelesen habe ist dies das erste wo negative worte über die keyboardparts fallen. und auch das erste unter ner bewertung von 7/10 |
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| Daharka - 02.02.12 22:44 | |
Find das Review treffend, genau diese total am Song vorbeilaufenden unpassenden Keyboardparts ruinieren viele Songs, naja nen Punkt mehr kann man geben, aber is schon definitiv ne schwache Platte! (Vorgänger waren alle eher mittelmäßig) |
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| Mulder - 03.02.12 08:44 | |
Nachtrag: Also, ich habe definitiv nichts gegen BLEEDING THROUGH. Für mich stach die Truppe, gerade wegen ihrer wuchtigen Holzfällerart positiv aus der Masse heraus und deren Trustkill Debut gehört definitiv ins „Best Of MetalCore“-Jahrbuch, wobei „Declaration“ für mich das beste Album der Truppe darstellt. Andersrum würde mich aber auch interessieren, was gerade an „The Great Fire“ so gut sein soll? |
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| Clement - 03.02.12 09:04 | |
ich fand die "Bleeding Through" auch schon lahm... |
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| xn - 03.02.12 09:48 | |
Ich empfinde das Album als wuchtiger und kompakter als früheres Material. Auch die Keyboards klingen in meinen Augen deutlich stimmiger und auch selbstbewusster. Klar wird hier nix neu erfunden oder großartig weiterentwickelt, es sind aber die Nuancen in denen die Band gewachsen ist....finde ich... |
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| xandyx - 03.02.12 11:46 | |
eine deutliche steigerung zum vorgänger! für mich bleibt die decleration dennoch ihre beste. aber das hier klingt alles irgendwie frisch und sehr dynamisch. ok, der ein oder andere keyboard part passt nich so hundertprozentig in die songs. aber dennoch eine ihrer stärksten scheiben. das intro, final hours, walking dead und das übergute trail of seclusion sind die hits der scheibe! 8/10! |
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| abc - 03.02.12 16:01 | |
eventuell führt ihr mal ne andere Wertung ein - eine Confession-CD die den Metalcore in all seiner langweile zelebriert und nicht wikrlich überraschendes bietet kommt super weg, weil sie solide mosht, andere Bands werden dafür mit Abzügen gestraft sich nicht am laufenden Band neu zu erfinden.. |
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| @clement - 03.02.12 18:36 | |
kennst du den spruch "wenn man nichts zu sagen hat, einfach mal die xxxxx halten" !? Und wieso dürfen die Leute nicht mehr voten!? Seit wann nimmt die Zensur auf Allschools überhand? Ist ja nicht die erste CD Kritik in letzter Zeit, bei der das passiert! |
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| Godzilla - 03.02.12 18:43 | |
@abc: Das heißt, am besten werden demnächst alle CD´s von allen Redakteuren gehört und dann wird demokratisch abgestimmt, welche Note vergeben wird, ja? oO In keinem Online-Zine, in keiner Zeitschrift ist es so, dass nicht irgendwo die Bewertungen und Benotungen für zwei CDs auseinandergehen, obwohl die Kritik an beiden Scheiben sich vielleicht ähnelt. Das ist einfach nun mal immer ein Stück weit auch SUBJEKTIV. Wieso man deswegen jedes Mal ein Fass aufmachen muss, nur weil Lieblingsband A oder B nicht gut weg kommt oder man der Meinung ist, das wäre alles ungerecht, ist nicht wirklich nachvollziehbar... Und es ist außerdem durchaus so, dass Band A sich trotz traditionellem Sound wesentlich besser oder schlechter anhört als eine Band die ähnlich klingt. Da machen dann nun mal auch Nuancen den Unterschied aus. Und wenn´s auch nur der persönliche Geschmack ist. |
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| @godzilla - 03.02.12 19:19 | |
was einen Schwachsinn Du da redest! Solche Abwehrmechanismuserklärungen kommen doch nur zustande, wenn man sich angesprochen und in seinen negativen Handlungen ertappt fühlt, dies gilt auch für die "erneute" Rechtfertigung des Verfassers. Also ich habe auch diverse Reviews zu diesem Album gelesen und keines war auch nur im Ansatz so schlecht wie dieses hier! Warum ein Fass aufmachen!? Also was für dich nicht alles ein Fass aufmachen ist?! Sich zu Wundern über die abstrakte Qualität des Review ist doch legitim, erst Recht wenn das eigene Hörverständnis etwas anderes sagt! |
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| Abwehrmechanismuserklärungen - 04.02.12 07:35 | |
Geile 12-Ton Wortschöpfung. Verrückter Stockhausen-Mongo! |
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| DOOM - 04.02.12 09:57 | |
METALCOREAFFEN!!! |
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| wololooo - 04.02.12 15:18 | |
Man merkt, dass Samstag kein Kindergarten ist. |
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| heute - 06.02.12 23:19 | |
ist Montag und ich find das Album Top und das Review Schrott! |
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| Clement - 15.02.12 08:36 | |
bis auf das intro langweilig |
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Kommentare |
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