Rage Against The Machine - Rage Against The Machine

Wisst ihr noch, was ihr am 11. September 2001 zurzeit der Anschläge auf das World Trade Center gemacht habt? Ich weiß es noch ganz genau! Es gibt nur wenige Augenblicke, die bis heute still zu stehen scheinen. Einen weiteren (zum Glück musikalisch geprägten) erlebte ich einige Jahre zuvor, genauer im November 1992. Denn RAGE AGAINST THE MACHINE veröffentlichten ihr selbstbetiteltes Album und nach den ersten Takten war mir klar, diese Band wird mit diesem Album in dieser Zeit die Welt auf den Kopf stellen werden.

Der Crossover der (nicht aufgesetzt, sondern gelebt) politisch agierenden Band war aggressiv, Adrenalin fördernd und vor allem intelligent. Dem Debüt ist die Wut des Quartetts gegen Unterdrückung und Rassendiskriminierung anzuhören und es wurde gnadenlos als Waffe eingesetzt. Hinzu kam die technische Erhabenheit eines Gitarristen, der sich mit jedem Track in die Liga des Außergewöhnlichen katapultierte und Töne erschuf, die andere noch nicht einmal mit Keyboards hinbekommen konnten bzw. bis heute hinbekommen.

Interessant auch die Tatsache, dass „Rage Against The Machine“ das Wunder vollbrachten, mit ihrem ureigenen Sound diverse Fanschichten härterer Klänge zu vereinen respektive bei vielen erst die Affinität zur harten Musik schufen. Ein Covertartwork, das mehr Statement war und zum Nachdenken anregte sowie ein Stempel der Zeitlosigkeit vollendeten ein Album, das wie kaum ein anderes in den letzten 20. Jahren als monumentaler Meilenstein klassifiziert werden muss.

Tracklist:
1. Bombtrack
2. Killing In The Name
3. Take The Power Back
4. Settle For Nothing
5. Bullet In The Head
6. Know Your Enemy
7. Wake Up
8. Fistful Of Steel
9. Township Rebellion
10. Freedom



Record Info
Release Date 09.11.1992
Online 03.04.2012
Autor(en)
Label Sony Music
http://www.sonymusic.de/
Band Mehr Informationen zu Rage Against The Machine
http://www.ratm.com/


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Clement:
(10 Punkte)
Leser (16):
(9,38 Punkte)

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benno - 03.04.12 17:22

fürn klassikerreview m E etwas zu kurz (hätte gern mehr dazu gelesen)

fail - 03.04.12 18:18

unterschied das/dass beachten. bist ja schließlich n schreiberling *pfeif*

Clement - 03.04.12 19:12

du hast recht. danke

Blasta Tha Butcha! - 04.04.12 22:47

Das komische ist: Das Album hört sich auch heute noch nicht "alt" an - im Gegensatz zu 95% aller anderen Releases aus dieser Zeit. Unerreicht.

veganhardcore - 05.04.12 07:35

das finde ich sogar noch krasser bei z.b. "dummy" von portishead. die klingt heute noch seiner zeit vorraus, finde ich.

Ja, geil! - 05.04.12 08:09

Mehr 90er Reviews!

seppl - 05.04.12 09:15

absolut zeitlos - ein echtes meisterwerk - selbst für leute, die mit crossover sonst nix am hut haben!

Chris Bergmann - 05.04.12 18:17

Scheiß Band und scheiß Platte.Politisches Weltverbesserungsgelaber.

fail - 05.04.12 19:30

...wie nich anders zu erwarten von nem bonzenkind das bestimmt immer alles hatte. wenns einem nie schlecht ging is klar dass man keine missstände erkennt *träller*

fail - 19.04.12 14:57

@chris Bergmann nur weil deine Eltern dich nicht lieb haben musst du jetzt im Internet haten? Wer RATM als schlechte Band bezeichnet hat maximal keine Ahnung vom Leben du Lappen

fail - 19.04.12 18:00

hey, wer benutzt hier meinen berühmten namen?! frechheit :'D

@fail - 19.04.12 21:57

melde dich doch einfach mal an, dann kann auch keiner mehr deinen namen klauen...;)

fail - 20.04.12 22:26

jetzt sag ihm das doch nicht ey !

@fail.. - 12.05.12 10:00

ich war wohl auch das, was Du als Bonzenkind bezeichnest. Und ich bekam sehr viel Liebe von meinen Eltern usw. Genauso war es bei den meisten meiner Freunde. Allerdings fanden wir diese Platte sowie diese Art Musik absolut geil, sind damit aufgewachsen und hören es bis heute. Keine Scheibe wurde bei uns so oft gespielt wie RATM (nahe dran kamen noch die erste Clawfinger, Metallica, ACDC, Body Count und Dog Eat Dog). Man, das waren noch Zeiten. Kurzum eine geniale, zeitlose Scheibe!!!!

 


 


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