Plattenkritik

2nd District - Poverty Makes Angry

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Release Date: 23.01.2009
Datum Review: 29.12.2008

2nd District - Poverty Makes Angry

 

Nach guten 2 ½ Jahren melden sich 2ND DISTRICT mit neuem Material zurück und bleiben so dem im Punkrock gängigen zweijährlichen Veröffentlichungsrythmus fast treu. 2005 aus der Asche der beiden Ruhrgebiets-Bands DISTRICT und THE REVOLVERS hervorgegangen präsentiert man mit “Poverty Makes Angry“ sein zweites Release in dieser Konstellation.

Größere Innovationen muss man im Hause 2ND DISTRICT nicht befürchten und das scheint auch gut so, denn schon die 2006er Veröffentlichung “Emotional Suicide“ wusste mit seinem britischen oldschool Punk mit der gewissen Portion Glam-Rock und Pop zu punkten. Da wo man 2006 aufhörte, macht man auch in 2009 weiter: SEX PISTOLS meets THE NEW YORK DOLLS! Ohne Ausfälle und mit einigen Hits (“I Love My Life“, “Drinking“) rockt man sich mit vielen schönen Melodien durchs Set. Meist im Midtempo und stets mit einem knackigen Refrain, fällt das Mitsingen nach ein paar Durchläufen auch nicht mehr schwer. Auffällig hierbei immer wieder: Die unverwechselbare Stimme des Sängers Marc Ader, der die Töne in einer Höhe trifft, die so mancher männliche Kollege höchstens mit dem Fernglas bestaunen kann.

Im Allgemeinen immer wieder erfreulich, wenn Bands wie 2ND DISTRICT die Tradition des Punkrock in die heutige Zeit retten, nicht den neuesten Trends der Szene hinterher hecheln und sich dabei nicht allzu Ernst nehmen. In diesem Sinne bis 2011!


Tracklist:

01. Monoxide
02. I Love My Life
03. Poverty Makes Angry
04. The Only One
05. Dead End Street
06. Drinking (The Song)
07. Private Love
08. Sporting Socks & Sandals
09. The Hardest Part Is The Living
10. The Last Anthem
11. You Never Listened To Me
12. Don’t Fear The Fear

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Christian Schroub

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