Plattenkritik

30000 Monkies - Somewhere Over The Painbow

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Info

Release Date: 11.10.2013
Datum Review: 17.02.2014

30000 Monkies - Somewhere Over The Painbow

 

Das Cover sieht auf den ersten Blick dann doch recht drollig und eher nach einem Kinderhörspiel aus. Der Titel der EP „Somewhere Over The Painbow“ verrät dann aber schon, dass man es wohl doch nicht mit süßen Kinderklängen zu tun bekommt. Ganz im Gegenteil „Imperial Staches“ klingt nach Weltuntergang, nicht nur verdammt heavy, sondern richtig fies und böse. Knapp 2 Minuten wird sich langsam vorwärts gewälzt und man kann sich nur schwer dagegen wehren nicht von der Walze mitgerissen zu werden. Erst in den letzten Sekunden wird noch Gesang eingestreut. Etwas gemäßigter geht es bei „Amazones“ zu Werke, mit einer zwar in erster Linie melodischen, zugleich aber weiterhin immer bedrohlich wirkenden Stimmung. Kaum mehr vorwärts geht es hingegen anfangs bei „Czarring“, der metallisch scheppernder Bass ebnet den Weg für groovende schwere Gitarren. Der Gesang klingt teilweise, als würde Jemand in seinen letzten Atemzügen auf dem Sterbebett liegen, um mit letzter Kraft der Welt etwas mitzuteilen. Ein 13 Minuten Monster wartet am Ende mit „Batteram“ auf den Hörer, welches zwar einige verschiedene Facetten zu bieten hat, mich aber nicht wirklich begeistern kann, so hat man doch mehrfach den Eindruck, dass minutenlang gar nichts passiert.
Die ersten 3 Songs überzeugen mit metallischem, schweren Noiserock, „Batteram“ kann am Ende dieses Niveau leider nicht halten und aufgrund seiner Länge schwindet der gute Gesamteindruck der ersten 3 Songs dadurch doch merklich.

Trackliste:
1. Imperial Staches
2. Amazones
3. Czarring
4. Batteram

Autor

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Felix M.

Autoren Bio

ruhiger, bodenständiger Zeitgenosse

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