Plattenkritik

A Chinese Restaurant - My Dearest I cannot Speak

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Release Date: 01.01.2008
Datum Review: 01.12.2008

A Chinese Restaurant - My Dearest I cannot Speak

 

Brauch jede gute Platte auch innovative Texte, Ideen und bahnbrechende Neuheiten ? Eigentlich nicht. Eigentlich macht doch alles das, was schlicht gehalten ist am meisten Spaß ? Es muss ja nicht hinter jeder Platte ein Thom Yorke sitzen und für seltsam klingendes Elektro-Jazz Geplänkel sorgen. Eigentlich sind genau die Platten gut, auf denen das getan wird worauf die Interpreten Bock haben und sich nicht unterkriegen lassen. A CHINESE RESTAURANT zum Beispiel sind so eine Formation. Bereits 2003 gegründet spielen die Herren sich durch ihren Bandkosmos der zwischen Poppunk und 08/15 Emocore liegt. Aufgenommen und produziert im Fahrwasser von Bands wie 4LYN, MONTREAL und ZSK könnte man nun das üblich geplättete Plastikalbum erwarten welches man bei den gefallenen Namen erwartet. Bekommt man im Grunde auch. Langweiliger Poppunk, der sich eher nach Radiopop anhört und gelegentliche Shouts vermischen sich mit eingängigen Melodien welche man alle schon mehrmals gehört hat. Doch wie zu Anfang gefragt, benötigt eine gute Platte bahnbrechende Neuheiten ? Nein ! Trotz aller Klischees und diverser Trägheiten geht die Platte ins Ohr und bleibt dort. Auf den ersten Blick könnte der Musikliebhaber nun sagen dass gnadenlos geklaut wird und ACR eine Schülerband sind die viel zu sehr an die EMIL BULLS erinnert. Trotzdem geht nahezu jeder Song ins Ohr und trotz diverser Plattitüden in Textzeilen wie „So look at me now, understand where I am, on top where you won’t ever be“ bleiben die Songs dort auch. Wer also Freund von eingängigen Emocore ist, Bands wie BLIND oder die EMIL BULLS mag der sollte zugreifen. Der Rest sollte es dann doch besser lassen.

Tracklist:

1. they announced confinement
2. bandage for my bleeding
3. sorries (the city sleeps ightly)
4. all eyes on
5. my dearest I cannot speak
6. falling from the top
7. broken hearts and picture frames
8. player two wins the game

Alte Kommentare

von arne 02.12.2008 17:30

passendes review. ich finde die platte persönlich hervorragend und das cover erst :) aber das liegt mit sicherheit an mir.

von fu 02.12.2008 21:52

was soll man groß sagen, die platte macht einfach spaß, auch mit dem wissen, dass sie nix besonderes ist.

von Hurensohn 02.12.2008 23:15

beste cover 2008, platte ist eigentlich io

von finch 09.12.2008 01:02

finch

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Raphael

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