Plattenkritik

A Road To Damascus - A Road To Damascus

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Release Date: 05.09.2011
Datum Review: 13.02.2012

A Road To Damascus - A Road To Damascus

 

Ich war verdammt dicht an der Lösung dran. Meine Indizien waren eindeutig. Das Objekt hört auf den Namen A ROAD TO DAMASCUS. Das Spezialgebiet ist eine Mischung aus Breakdowns, zuckersüßen Refrains und ein klein bisschen Punk, mit einem dicken Pop davor. Es konnte nur eine Schlussfolgerung geben: Rise Records. Meine Erstaunung war groß, als ich sah das der Tonträger eine Eigenproduktion war und dazu noch aus Dänemark stammte. Für ein DIY-Produkt klingt das Erzeugnis aber auch überraschend professionell. Die Musik selbt ist zwar einfallslos und frei von eigener Identität, aber durchaus nett gemacht.

Die Stärke der Band ist dabei eindeutig das Melodieverständnis und das durchaus vorhandene Gespür für einprägsame Gesangslinien. Mein Tipp zur Ergebnisverbesserung ist dann aber auch schnell gefunden: die Breakdowns entfernen, das nervige Rumgeschreie lassen und schon steht einem Plattendeal nichts mehr im Wege. Vielleicht sogar bei Rise Records. Aber auch ansonsten hört man auf "A Road To Damascus" eine nette FUNERAL FOR A FRIEND Alternative, wenn auch beileibe keine gleichwertige.

Tracklist:

1. Decelerate
2. New Perspective
3. When There's Nothing Left To Burn
4. What A Waste Of Breath
5. Talk Is Cheap
6. No Wonder
7. Head High, Hands Down
8. The Best Is Yet To Come
9. Forever And Another Day

Autor

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Enrico

Autoren Bio

Je ne sais pas. Ein Hoch auf meine Standardantwort im Französischunterricht in der Schule.

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