Plattenkritik

A Wilhelm Scream - A Wilhelm Scream

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 18.12.2009
Datum Review: 29.01.2010

A Wilhelm Scream - A Wilhelm Scream

 

So richtig ruhig war es um A WILHELM SCREAM nie. Mal hier ein Festival, mal dort ein Supportslot. Nur neue Musik, die ließ auf sich warten. Nun, zwei Jahre nach „Career Suicide“, kommt mit einer selbstbetitelten EP neues Material. Jenes verneigt sich vor dem Hörer mit seiner gewohnt kompromisslosen Haltung und haut innerhalb von einer viertel Stunde fünf Songs heraus, die zwischen energischem Punkrock und ehrlichen Lyrics sogar etwas langweilig wirkt. Denn so großartig flott mit „Australias“ eröffnet wird, so geht es auch mit „Every Great Story Has A Shower Scene“ weiter. Jedoch nimmt das langweilige, etwas träge „Fun Time“ die Fahrt aus dieser EP. Musikalisch mutet der Song nett an, enttäuscht letztendlich anhand der Lyrics und passt mit seinem Mid-Tempo so gar nicht ins Konzept vorliegender EP. Wenigstens weiß der Quasi-Refrain mit herzlicher Wärme zu punkten und entlässt den Hörer gleich in den mächtigen „Bulletproof Tiger“. Durch den langsamen Vorgänger weiß man jenen Song wieder so richtig zu schätzen und entwickelt schnell Freude an einleitendem Riffing. Gerade im Refrain überzeugt jener vollends und stellt sich als wahrer Übersong heraus. Mit „Skid Rock“ punktet man erneut mit Tempo und tollem Refrain, sodass diese EP sehr gern auf Albumlänge hätte ausgedehnt werden können.

Tracklist:

1. Australias
2. Every Great Story Has A Shower Scene
3. Fun Time
4. Bulletproof Tiger
5. Skid Rock

Alte Kommentare

von Chichi 29.01.2010 14:06

is heut offizieller tag der reviews sauguter eps?^^

von The Grotesque 29.01.2010 15:08

eine der besten bands des hcpunks

von Smackin' Isaiah 29.01.2010 17:07

Fun Time ist generell ein wenig zu unterbewertet. (Lyrisch ists halt ein wenig simpler, ist vom Sänger geschrieben worden, aber trotzdem. Fands vom Gesang her zunächst auch ein wenig merkwürdig, doch es ist schnell gewachsen. Die Band steht für mich jedenfalls nicht nur für Schnelligkeit. Auch wenn Career Suicide alles andere als kacke war, besinnen sie sich mit dieser EP wieder mehr auf ihre alte Stärken und ich bin gespannt wie das neue Album wird.

von SmackinIsaiah 29.01.2010 17:17

[ich meinte damit, dass ihr Sänger stellenweise einen leicht anderen Lyric-Stil als ihr Gitarrist zu haben ;) )

von OLZU 29.01.2010 18:27

nur mal den Wichtigtuer zu geben: Im Band-Link fehlt ein "m"! :-)

Autor

Bild Autor

Raphael

Autoren Bio

.

Suche

Social Media