Plattenkritik

Abigail Williams - Becoming

Redaktions-Rating

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Release Date: 20.01.2012
Datum Review: 04.01.2012

Abigail Williams - Becoming

 

Aus streng subjektiver Sicht haben ABIGAIL WILLIAMS bis dato zwei Alben veröffentlicht, denen schlicht und einfach die Seele fehlte. Diese ist jetzt bei „Becoming“ hinzugefügt worden. Trotz diverser Besetzungswechsel zeigt sich die Band als Band und alle Zutaten sind mit dem Ziel beigemengt worden, klirrende Kälte mit erhabenen Melodien zu kreuzen. Sowohl die Instrumentalisten als auch die sehr variablen (und ohne Klargesang auskommenden) Vocals sind in den Hintergrund gerückt worden, um zusammen als einheitliches Klangbild in den Vordergrund zu rücken. Den sechs Songs wohnt eine äußerst ruhige Atmosphäre inne, die immer wieder durch harsche Black Metal Highspeed Gitarren, plötzliches Uptempo oder ansprechendes Drumming unterbrochen wurde. Dennoch wird „Becoming“ von ihr (der ruhigen Atmosphäre) dominiert und die vielen Akustikeinlagen lassen weder das Keyboard vermissen noch erfolgt ein Aufschrei nach Härte. Und das offenbart das Meisterliche an diesem Album, die Längen der Vorgänger sind verschwunden, fast in MY DYING BRIDE artiger Manier bewegen sich ABIGAIL WILLIAMS am Abgrund und hinterlassen sechs Oden, die entweder zum letzten Schritt animieren oder ihn verhindern sollen. Das sinfonische vor dem Black Metal ist durch avantgardistisch ausgetauscht worden und „Becoming“ bereichert dieses Genre und könnte jetzt schon mit Meisterwerk tituliert werden.

Nein, „muss“!

Tracklist:
1. Ascension Sickness
2. Radiance
3. Elestal
4. Infinite Fields Of Mind
5. Three Days Of Darkness
6. Beyond The Veil

Alte Kommentare

von Ralf 09.01.2012 11:59

Vorherige Alben war auch schon gut. Aber die Ep war einfach genial! Freu mich auf dieses Album :)

von Clement 09.01.2012 12:46

das kannst du auch m. e. schreib mir mal bitte deine meinung!

von Toolboy 11.01.2012 01:10

Finds stark, und hab an den Songs nichts zu meckern... besser, schlechter als die Alben davor, ich weiß net jedes klang und legte die Schwerpunkte einfach anderst. Wobei der Sound auf dem Album, für mich einen kleinen Kritikpunkt darstellt, es ist sicher beabsichtigt das alle Instrumente förmlich miteinander verschmelzen, jedoch wünschte ich mir an einiegen Stellen das die Drums doch etwas mehr rauskommen um dem Gesamtbild mehr Struktur zu geben, ansonsten stimme ich Clement zu, es ist ein Meisterwerk und vlt gerade durch den Sound eins mit Charakter ;)

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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