Plattenkritik

Abigail Williams - In The Absence Of Light

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Release Date: 27.09.2010
Datum Review: 29.09.2010

Abigail Williams - In The Absence Of Light

 

Passend, dass diese Tage das neue ABIGAIL-WILLIAMS-Album erscheint. Wem nämlich der neue DIMMU-BORGIR-Ableger zu viel Orchester ist, bekommt mit „In The Absence Of Light“ eine weitaus straightere, wenn auch nach wie vor wunderbar atmosphärische Alternative. Ansonsten sind im Sound erschreckend krasse Parallelen (was vor allem auffällt, wenn man beide Alben hintereinander hört): Das Riffing, die Vocals, das Feeling – alles, ähm, irgendwie vertraut. Dafür aber ohne den Kitsch, den einigen vielleicht (gerade auf der neuen DIMMU BORGIR) etwas zu viel gewesen sein konnte, aber auch gänzlich ohne Corpsepaint. Ansonsten erinnern mich ABIGAIL WILLIAMS in so manch Moment an die letzte COBALT, was nur ein Kompliment sein kann, bestach doch deren Langrille bei aller Brachialität vor allem durch diese gewisse hypnotische Atmosphäre. „In The Absence Of Light“ hat davon viel – und lässt sich, wenn es mal nicht direkt nach vorne geht, auch mal etwas Zeit für diesen einen großen, clever ausgeschmückten Part. Vielen mag das alles vielleicht zu einfallslos, zu beliebig sein. Andere werden „In The Absence Of Light“ als modernen Black Metal, wie er zu klingen hat, feiern, nämlich: atmosphärisch und dennoch aggressiv, gut produziert und dennoch roh und mit Keyboards im Hinter-, nicht Vordergrund.

Tracklist:

01. Hope The Great Betrayal
02. Final Destiny Of The Gods
03. The Mysteries That Bind the Flesh
04. Infernal Divide
05. In Death Comes The Great Silence
06. What Hells Await Me
07. An Echo In Our Legends
08. Malediction

Autor

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Olivier H.

Autoren Bio

"They said, Do you believe in life after death? I said I believe in life after birth" - Cursed

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