Plattenkritik

Adam Rubenstein - Excavator

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Release Date: 26.04.2013
Datum Review: 30.12.2013

Adam Rubenstein - Excavator

 

 

10 Jahre nachdem er unter dem Pseudonym ADAM DOVE auf Doghouse seine erste Soloplatte veröffentlicht hatte, erschien im April das zweite Album von CHAMBERLAIN Gitarrist ADAM RUBENSTEIN. Die 10 Songs auf „Excavator“ haben wiederum eine teilweise ähnlich lange Geschichte auf dem Buckel, damals durchs Raster gefallen und dann auf einer Festplatte oder einem Tape fast schon in Vergessenheit geraten, hat ADAM RUBENSTEIN nun einen Mix von Songs aus alten Tagen und neueren Kompositionen zusammengestellt.
„Excavator“ ist eine ruhige und einfach nur schöne Platte geworden. ADAM RUBENSTEIN wagt hier keine Experimente, sondern besinnt sich mit seiner Gitarre auf folk- und in erster Linie rocklastiges Songwriting. Während einige der Songs wirklich fast nur auf Gesang und Gitarre, oder bei „When Your Angel Comes“ auf Gesang und Piano, ausgelegt sind, gibt es auch auf „Excavator“ auch Songs wie „Caverns“ oder „Tiny Battles“, welche beschwingt im Bandgewand nach vorne rocken. Dennoch überwiegt der Eindruck, dass es hier in erster Linie um Gesang und Gitarre geht, aber das ist auch völlig in Ordnung und vermutlich auch kaum anders zu erwarten, wenn ein Gitarrist ein Soloalbum aufnimmt. Mit seinem Gespür für Melodien oder auch gefühlvolle melancholische Momente, kann man sich hier einfach zurücklehnen und eine gute halbe Stunde die Welt um sich herum vergessen.

Trackliste:
1. Count On Me
2. I’ll Retrieve
3. Sunday Season
4. Helpless
5. When Your Angel Comes
6. Caverns
7. Playground
8. Tiny Battles
9. No Big Surprise
10. Arlington

Autor

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Felix M.

Autoren Bio

ruhiger, bodenständiger Zeitgenosse