Plattenkritik

Adrenaline Mob - Omertá

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Info

Release Date: 16.03.2012
Datum Review: 19.03.2012

Adrenaline Mob - Omertá

 

Wenn Russel Allen von SYMPHONY X und ex-DRAM THEATER Drummer Mike Portnoy gemeinsame Sache machen, kann eigentlich nur Gutes dabei rauskommen. Und ADRENALINE MOB ruhen sich mitnichten auf den ganzen Vorschusslorbeeren, die nach Release ihrer Debüt-EP über sie hereinprasselten, aus, sondern liefern allererste Güte ab.

Herr Allen verfügt über eine der besten Rockröhren im Metaluniversum, so dass gesangstechnisch auf „Omertá“ ein fettes Schnitzel gebraten wird. Für das siedend heiße Öl sorgt allerdings Riffmeister Mike Orlando, der tiefgestimmt typischen Ami-Metal der Marken DISTURBED / GODSMACK mit sehr guten Soli präsentiert. Jeder Song ist auf den Punkt gespielt und klingt trotz der stilistischen Enge (file under: Ami Metal / Hard Rock) ausgefeilt und niemals langweilig, interessant auch, dass die Band bei den einigen ruhigen Nummern nicht zu sehr auf die Tränendrüse setzt, sondern bei aller Gefühlvielfalt erhobenen Hauptes voranschreitet.

Aggression sowie eine enorme Lebendigkeit runden dieses Gourmet ab und ADRENALINE MOB sei all denjenigen ans Herz gelegt, die einfach mal wieder losrocken und musikalisch ohne zu viel Tiefwasser Spaß haben wollen. Und eine gute DURAN DURAN Coverversion von „Come Undone“ gibt es auch noch dazu…

Fettes: YEAH!


Tracklist:
1. Undaunted 4:44
2. Psychosane 4:37
3. Indifferent 4:30
4. All On The Line 4:20
5. Hit The Wall 6:32
6. Come Undone 3:55
7. Believe Me 4:50
8. Down To The Floor 3:59
9. Angel Sky 3:33
10. Freight Train 4:25
11. Feelin’ Me 4:13

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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