Plattenkritik

Aeternam - Disciples Of The Unseen

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Release Date: 12.02.2010
Datum Review: 09.02.2010

Aeternam - Disciples Of The Unseen

 

Eine blutjunge Band aus Kanada verschreibt sich auf ihrem Debüt “Disciples Of The Unseen” thematisch der Geschichte des Mittleren Ostens. Das Unterfangen wurde von JeF Fortin (NEURAXIS) produziert und das Endergebnis von Metal Blade unter Vertrag genommen. Als erste Referenz stoßen sofort MELECHESH auf, allerdings können sich AETERNAM mit ihrem ebenfalls episch angehauchten Death Metal mit Black Verschönerung ein wenig freischaufeln von der übermächtigen Referenz. “Disciples Of The Unseen” charakterisiert eine sehr melodiöse Ausrichtung, die immer wieder durch harsche Abschnitte, in denen munter nach vorn geprügelt wird, abgelöst werden, so dass das Endresultat nie verwässert oder verweichlicht ertönt. Dennoch werden durch immer wieder gestreute akustische Passagen oder Keyboards Bögen zum majestätischen Hochglanz geschlagen, die aber gekonnt in das Endresultat eingebettet wurden. Der Gesang zeigt einerseits die Todesausrichtung, andererseits werden die hymnischen Momente durch Klargesang eingefangen, der wegen seiner Eleganz überzeugen kann. Anhänger von BEHEMOTH, NILE und MELECHESH werden an diesem guten AETERNAM Einstand mit der Forschungsreise in den Mittleren Ostens ihre Freude haben.

Tracklist:
01. Ars Almadel
02. Angel Horned
03. Esoteric Formulae
04. The Coronation Of Seth
05. Hamunaptra
06. Iteru
07. Goddess Of Masr
08. Ouroboros
09. Circle In Flames
10. Through The Eyes Of Ea

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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