Plattenkritik

Airway - Faded Lights

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Release Date: 01.01.2008
Datum Review: 30.04.2008

Airway - Faded Lights

 

AIRWAY spielen auf ihrem ersten Longplayer feinsten Emocore wie er von SILVERSTEIN nicht besser fabriziert wird. Zwar wird kein Klischee ausgelassen aber immerhin gibt es hier und da das gewisse Etwas, dass das Album zu einem Guten macht.

„Wake up“ erinnert an die THE PARACHUTES und bekommt dank eines wunderbaren Refrains noch die Kurve. Die Shouts von Gitarrist Sandro Cisolla wirken hier zwar noch aufgesetzt und fehl am Platze aber im Laufe der Platte wird das nach und nach immer besser. Generell muss man feststellen dass die Songs fortlaufend immer besser werden. Stellt man bei den ersten Hördurchgängen noch fest, dass sich alles ziemlich ähnlich anhört, so wird nach mehrmaligen Genuss klar, dass hier nicht nur Emocore sondern auch eine nette und vor allem nötige Portion Collegepunk eingemischt wird.

Songs wie „Get on the Dancefloor“ sorgen für gehörig Druck obwohl hier die Klischeekiste bis in die letzte Ecke ausgeschlachtet wird, Songs wie „Sinkin Down“ verwundern durch enormes Hitpotenzial und der wunderbare Titeltrack „Faded Lights“ erinnert an Kollegen wie ALESANA, nur halt in ganz ruhig. Im furiosen Finale „Find it all“ gibt es Unterstützung vom VANILLA SKY Sänger Daniele der seinen Job auch hier recht gut macht. Zu den treibenden Drums und dem wunderbaren Gitarrenspiel der beiden Gitarristen gibt es am Schluss natürlich noch mal – klar – ein wenig Gebrüll auf die Ohren und schon haben AIRWAY fertig, wie Landsmann Giovanni Trappatoni nun sagen würde. Aber noch lange nicht wie Flasche leer, sondern eher wie eine Flasche die so langsam gefüllt wird und an den Mann gebracht werden muss.

Tracklist:
1. Wake up
2. My Revenge
3. Paralyzed
4. Get on the Dancefloor
5. The Answer
6. Sinkin Down
7. Springtime
8. On my own
9. Faded Lights
10. Find it all (Feat. Daniele from Vanilla Sky)

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Raphael

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