Plattenkritik

Alias Caylon - Resorbing Everything

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Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 03.07.2005

Alias Caylon - Resorbing Everything

 

Aus dem Norden der Republik und um es örtlich festzumachen aus Schleswig und Flensburg stammen ALIAS CAYLON, der vielversprechende Emo Nachwuchs, der nach FIRE IN THE ATTIC via Redfield Records ins Rennen geschickt wird. Und in der Tat haben die 4 Jungs, die unter anderem bei den vielleicht einigen bekannten ED RANDOM Bühnenerfahrung sammeln konnten, einiges zu bieten.

Schön poppige, häufig clean gespielte Melodien sind ein Charakteristikum von ALIAS CAYLON, die auf ihrem Debüt Longplayer "Resorbing Everything" ebenfalls zu den gängigen Stilmittelchen aus rockigen Hooks, mehrstimmigen Gesang sowie aggressiveren Screamoeinlagen greifen. Das Ganze könnte man also leicht als einen Ableger des üblichen Einheitsbreis abtun, doch ALIAS CLAYTON stechen erfreulicherweise aus dem Gros der belanglosen Bands heraus. Ordentliche Melodiebögen, ein alleinstellender, angenehm emo-esker Gesang, auffällig wummernde Bassläufe und eine ausgesprochene Intensität die auch zwischen aggressivem Heartcore und zuckrigem Emorock nicht abfällt machen einfach Spaß und laufen geschmeidig die nach vernünftigen Nachschub dürstende Kehle runter. Ein bisschen ältere JIMMY EAT WORLD, hier und dort mal eine Portion SAMIAM oder AT THE DRIVE-IN, das sind scheinbar die Einflüsse, die ALIAS CAYLON für ihr Album resorbiert haben um es in konzentrierter Form und um eigene Elemente ergänzt auszuspeien. Wer also lieber mal etwas heimische Kost auf dem Tisch hat, anstatt immer nur dem sonnigen Ami-Sound zu frönen und sowohl FIRE IN THE ATTIC als auch ANDTHEWINNERIS in seinem CD Player auf Rotation hat, der muss sich "Resorbing Everything" einfach zulegen.

Tracklist:
01. No Words Left To Say
02. Big Old Town
03. The 1st Day
04. Surprise
05. Dropping Out
06. Resorbing Everything
07. Yesterdays Mistakes
08. Backbones
09. Satellite Transmitting Noise
10. Scared Under My Skin
11. My Prophecy

Alte Kommentare

von Jürgen 06.07.2005 12:01

Hammerpladde! Wer von Emo langsam die Schnautze voll hat, aber eigentlich immer schon gerne gehört hat und ausserdem Postpunkigen Indie mag, MUSS MUSS MUSS!!! Alles Keulen! Alles Hits! Alias Caylon!

von Franz 06.07.2005 12:46

ja, recht nett - aber musst ja nicht gleich übertreiben herr jürgen..

von Shawn 08.07.2005 10:20

postpunkiger indierock klingt anders ja... ganz cool soweit aber demo hatte mehr

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Torben

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