Plattenkritik

Amon Amarth - Twilight of the Thunder God

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Release Date: 19.09.2008
Datum Review: 20.09.2008

Amon Amarth - Twilight of the Thunder God

 

AMON AMARTH sind derzeit in aller Munde – kein Wunder, wenn man bedenkt auf was für einer Erfolgswelle die Band gegenwärtig reitet. Spätestens der letzte Festivalsommer hat bewiesen das AMON AMARTH vor allem in Deutschland zu einer der bekanntesten Metal-Bands avanciert sind, obwohl die Schweden mit jedem Album recht konservativ das gleiche Schema darbieten.

Auch der neueste Streich „Twilight Of The Thunder God“ macht da keine Ausnahme. Mit einer fast schon unverschämten Routine wird hier ein Death Metal-Hit nach dem anderen abgefeuert und das obwohl die Band nicht wirklich was an ihrem Sound und Songwriting verändert hat. Das kann man zwar sicherlich sehr einfach kritisieren, aber auf der anderen Seite muss man der Band die gegenwärtige Kontinuität einfach zu Gute halten, denn kaum eine in der Wikinger-Mythologie verhaftete Band schafft es momentan AMON AMARTH das Wasser zu reichen. Allein der Opener „Twilight Of The Thunder God“ ist ein dermaßen dickes Brett geworden, der trotz der brutalen Herangehensweise fast schon Ohrwurm-Potential offenbart. Es sollte einen nicht wundern, wenn mit diesem Song der Nachfolger zu dem Band-Hit "The Pursuit Of Vikings" geschrieben worden ist. Doch selbst wenn die Band in eher atmosphärischeren Gefilden agiert, offenbaren sich gnadenlos gute und eingängige Songs. Hier sticht vor allem der Song „Live For The Kill“ heraus, der mit Streichern intoniert einen klasse Song ergibt, der nur so vor Atmosphäre strotzt. Was bleibt also als Fazit stehen? Einerseits haben AMON AMARTH sich nicht wirklich weiterentwickelt, andererseits liefert die Band mit „Twilight Of The Thunder God“ Stagnation auf einem dermaßen hohen Level ab, dass eine Kaufempfehlung ruhigen Gewissens ausgesprochen werden darf.

Tracklist:

1. Twilight Of The Thunder God
2. Free Will Sacrifice
3. Guardians Of Asgaard
4. Where Is Your God?
5. Varyags Of Miklagaard
6. Tattered Banners And Bloody Flags
7. Noo Fear For The Setting Sun
8. The Hero
9. Live For The Kill
10. Embrace Of The Endless Ocean

Alte Kommentare

von Sir Scott 20.09.2008 16:53

Wer hört so ne langweilige Kacke???

von Otto 21.09.2008 09:29

Was ist denn für dich keine langweilige Kacke?

von MUnkvayne 21.09.2008 12:18

die platte macht spaß! 8/10. gibt schön viele melodien. nochmal ne steigerung zur letzten scheibe!

von wset3 21.09.2008 12:34

ich höre keine steigerung.. eher stagnation. trotzdem noch ein okayes album.

von sticktoyourfriendz 22.09.2008 09:00

mit denen kann ich ja gar nichts anfangen..

von DrMindchaos 02.10.2008 10:21

Evtl noch mal den Vorgänger hören, dann noch mal die neue Platte und dann nochmal das Wort "Stagnation" überdenken. Endlich ist auch mal die Produktion dicker. Welches "Viking/Folk" - Werk ist denn besser dieses Jahr? Eluveitie????

von FKK 02.10.2008 10:26

Also ELUVEITIE ist stark, sehr stark, aber nicht mit AA zu vergleichen. Mir sind AA zu stumpf

von Otto 02.10.2008 12:05

Das Album ist ziemlich fett, sehr viel besser als der Vorgänger. Witzigerweise gefallen mir die Songs am besten, wo nicht nur Amon Amarth beteiligt sind, sondern man sich Gäste geholt hat. Hammer Album

von The Endy 02.10.2008 12:34

....Spinal Tap!!!

von Big J 16.10.2008 12:39

Amon Amarth sind Amon Amarth und bleiben Amon Amarth. Ich möchte mal behaupten, dass man die unter einer Million Bands immer erkennt und das is auch gut so. Weil falsch machen können sie nichts. Klar kann man ihnen fehlende Entwicklung vorwerfen, abe der gemeine Metaller is ja auch eher konservativ. Das ist mal Stagnation auf hohem Niveau. 7/10

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Dario

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