Plattenkritik

Amorphis - Silent Waters

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Release Date: 31.08.2007
Datum Review: 03.07.2007

Amorphis - Silent Waters

 

Ob es einfach überschüssige Kreativität ist oder ob vertragliche Verpflichtungen dafür verantwortlich sind sei jetzt einfach mal dahingestellt. Jedenfalls steht nach gut einem Jahr bereits mit dem bereits siebten Studioalbum „Silent Waters“ der Nachfolger zum Nuclear Blast Debütalbum „Eclipse“ im Plattenregal beim Händler des Vertrauens.

Direkt der Opener „Weaving The Incantation“ macht deutlich, was der Hörer in den kommenden gut 47 Minuten erwarten wird: feinster finnischer Progressive Rock gemischt mit Death Metal Growlgesang machen nicht nur den Opener zu einem Hörgenuss. Ein guter Song der das neuste Werk der Finnen um Sänger Tomi Joutsen eröffnet und richtig Freude auf die kommenden Minuten macht.

Nicht leugnen lässt sich dabei die musikalische Nähe zu OPTEH oder KATATONIA, bei denen das Stilelement „Progessive“ jedoch ein wenig konsequenter in die einzelnen Songs verarbeitet ist. Die Gitarrenarbeit auf „Silent Waters“ gefällt jedoch sehr gut. Mal psychedelisch angehaucht mal mit aus der Heavy Metal Schublade üblichen Soli unterlegt geben die jeweiligen Melodien jedem Song einen eigenen Charakter. Der Gesang wechselt dabei vom cleanen Refraingesang bis hin zum gewohntem Death Metal Gebrüll, steht dabei aber niemals zu sehr im Vordergrund und wirkt dadurch nicht zu aufdringlich.

Die gleichnamige Single „Silent Waters“ macht aber deutlich, dass man auch ohne Gebrüll auskommen kann. Sauberer Gesang ziehen sich wie ein roter Faden durch den ganzen Song und legen nahe, warum gerade „Silent Waters“ als Singleauskopplung dient. Ein äußerst eingänglicher Song, der auch mehr als ein nur einmal Spaß macht.

Die insgesamt 10 Songs auf dem Album erfinden den Progressive Rock zwar nicht neu, zeugen aber von einem konsequenten Songwriting bei dem jeder Song durchaus seine Daseinsberechtigung auf dem Album hat. Ein rundes neues Werk aus Finnland, dessen saubere Produktion ihr übriges dazu beiträgt, die Songs ins rechte Licht zu rücken.

Tracks:
01. Weaving The Incantation - 04:57
02. A Servant - 03:55
03. Silent Waters - 04:50
04. Towards And Against - 04:59
05. I Of Crimson Blood - 05:05
06. Her Alone - 06:02
07. Enigma - 03:35
08. Shaman - 04:56
09. The White Swan - 04:50
10. Black River - 03:46

Alte Kommentare

von xn 04.07.2007 09:31

Nuclear Blast Debütalbum „Eclipse“??? Als Debüt kann man das wohl kaum bezeichnen, Rückkehralbum oder so...aber Debütalbum klingt als hätten sie nicht schon früher 5 Alben über Blast veröffentlicht.

von kane 04.07.2007 10:05

wer die band kennt, weiß wohl was gemeint ist... aber hast natürlich recht!

von pain 04.07.2007 10:09

es ist der nachfolger zum nuclear blast debüt. also alles richitg..

von kane 04.07.2007 10:10

stimmt..

von FKK 04.07.2007 10:31

Die Band nahm im Mai 1992 das Debütalbum The Karelian Isthmus in Stockholm auf. Den Vertrieb in Europa übernahm Nuclear Blast, ebenso wie bei den vier nachfolgenden Alben.

von pain 04.07.2007 11:17

aber vertrieb und label sind ja echt 2 paar schuhe...

von FKK 04.07.2007 11:38

@pain: Stimme ich dir zu!

von renö 18.06.2009 14:35

ähm und das is alles was ecuh dazu einfällt??? is ne coole scheiblette..die neue is sogar nochn ticken beza

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Christoph

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