Plattenkritik

Amplifier - Insider

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Release Date: 29.09.2006
Datum Review: 20.09.2006

Amplifier - Insider

 

Anspruchsvoller Rock, der irgendwo an Pearl Jam erinnert, aber mit unheimlich vielen verspielten Prog-Einflüssen daherkommt. Die Gitarren fiedeln sich einen zurecht, dass es eine Freude ist und auch Bass und Drums sind wunderbar aufeinander abgestimmt und legen ein Fundament, welches immer wieder durch abrupte Break-Wechsel interruptiert wird. Ein wenig Audioslave und vom Gesang her The White Stripes.

Ich will ihnen nicht Unrecht tun, aber die Bands springen bei mir in den Kopf, wenn ich versuche eine metaphorische Darstellung für AMPLIFIER und ihr neues Album „Insider“ zu konzeptieren. Der Gesang geht definitiv in Ordnung, wird aber doch stets in der gleichen Art und Weise dargeboten, wodurch irgendwann eine auditive Lähmung bei mir auftritt. Auch das Konzept ist irgendwann durchschaut und die Breaks und Akkorde überraschen nicht mehr allzu sehr. Aber die Band hält ihren Qualitätsanspruch vom ersten bis zum letzten Song, was durchaus für sie spricht und kann auch immer wieder zwischendurch begeistern. Lässt mich nicht begeistert vom Stuhl fallen, aber bringt meine Kopf zu nicken und ringt mir ein anerkennendes Schmunzeln ein. Würde ich gerne live sehen. Zudem gefallen sie mir wesentlich besser, als einige der o.g. Bands.

1. Gutav's arrival
2. Fortuna
3. Insider
4. Mongrel's anthem
5. Rip
6. Strange seas of tought
7. Procedures
8. Elysian Gold
9. Oort
10. What is music ?
11. Hymn of the Aten
12. Map of an imaginary place

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Linc

Autoren Bio

Singer-Songwriter bei "Linc Van Johnson & The Dusters" (Folk´n´Roll) Singer @ Supercharger (DK) Part of the ALLSCHOOLS family since 2006.

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