Plattenkritik

Analena - Carbon Based

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 22.05.2005

Analena - Carbon Based

 

Analena aus Zagreb begeistern gleich beim ersten hören. Ohne die CD gleich in irgendwelche Schubladen stecken zu wollen, was bei der CD auch gar nicht so klappt. Könnte man schon sagen, dass es sich um tollen Emocore handelt. Carbon Based ist das zweite Release der Band. In der Platte steckt viel Herzblut drin und das merkt man auch gleich. Die Platte haben sie komplett in Eigenregie aufgenommen. Der Begriff Analena ist sehr alt und bedeutet like/by the fire. Wie schon oben gesagt kommt die Band aus Kroatien und dort ist es ja mit der Musikszene nicht so einfach, gerade auch wegen der schlechten Infrastruktur in diesem Land. Aber Analena haben sich durchgebissen und das ist auch gut so. Die Vielseitigkeit der CD wird vor allem durch die Stimme von Sängerin Ana geprägt. Der nämlich zwischen ruhig und melodiös bis zu derben Geschrei hin und her wechselt. Bei dem ruhigen Gesang kann man die Stimme mit der Sängerin von Sunday Inn vergleichen. Sängerin Ana singt zwar nicht ganz so weich aber es ist vergleichbar. Nicht nur die Stimme sondern auch die abwechslungsreiche Musik macht das ganze gut. Immer wieder findet man sanfte Melodien dann aber wieder mal laute eckige Songstrukturen. Die 11 Songs gehen ca. 35 Minuten und sind deshalb nicht so kurz aber auch nicht so lang. Sicher hat man das irgendwo schon einmal gehört und es ist jetzt auch nichts super Neues aber schon ganz nett. Für Moonlee Records ist dies das erste Release.

Manu
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Endlich sind sie wieder da!! Die große Analena aus Zagreb (Kroatien). Zwei Jahre nach ihrer letzten Veröffentlichung dem Split mit der österreichischen Emo-Core Band Sensual Love. Nun ja, soviel zur Vorgeschichte.

Das neue Album heißt "Carbon Based" und wurde auf dem neuen slovenischen Indie-Label "moonlee records" rausgebracht, das von zwei Mitgliedern (Miran und Six) ins Leben gerufen wurde. Ganz nach dem alten Motto: DIY. Das neue Album kommt mit 11 Songs daher, welche gut 35 Minuten Spielzeit ergeben. Es ist schwer, die Band und ihr neues Album in irgendwelche Schubladen zu stecken. Dennoch könnte man schon sagen, dass es sich um tollen Emo-(Indie) Core handelt. Das Album wurde komplett in Eigenregie aufgenommen. Mit den Songs und der Musik von "Carbon Based" ist ihnen etwas ganz Besonderes gelungen. Der Sound ist größtenteils recht kantig, aber klar und transparent, ohne dabei kalt oder steril zu klingen. Zwischen den noise-kantigen Songstrukturen, lassen sich auch immer wieder schöne, ganz abwechslungsreiche Melodien raushören. Die stark varierende Stimme der Frontfrau Ana, verleiht dem ganzen noch ein leicht poppiges Feeling.

Besonders zum Empfehlen sind die Songs "Dream Amplifiers" und "Work in Progress". Sie verkörpern den typischen und unverwechselbaren Stil dieser tollen Band besonders gut. In meinem Schlußwort kann ich sagen: Super Album, super Band. Besorgt euch das Album so schnell ihr könnt und tragt so etwas zur musikalischen Süd-Ost Europa Erweiterung bei.

Tracks:
01. carbon based organisms
02. dream amplifiers
03. work in progress
04. wiederholungszwang
05. notturno
06. split milk
07. in theory and practice
08. from automatic to manual
09. ropewalk adventures
10. rainy night in warsaw

Igor

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Manu

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