Plattenkritik

Angra - Aqua

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Release Date: 24.09.2010
Datum Review: 24.09.2010

 

Die brasialischen Power Metaller ANGRA sind schon einige Jahre im Geschäft und scheinen auch nach all den Jahren nicht untergehen zu wollen. Obwohl sie ein Konzeptalbum über die raue Seefahrt konzipiert haben, das „Aqua“ getauft wurde. Vier Jahre war es sehr still um die Band, aber sie sind ihren Trademarks treu geblieben und zeigen vor allem allen italienischen Genrebands, wo der technische Anspruch liegt. Verspielt, hochmelodisch, teilweise vertrackt und immer heavy werden 10. Songs zum Besten gegeben, die nicht an die Glanztaten (gerade die ersten beiden Alben waren Szene weisend) herankommen, aber immer noch mit viel Fingerspitzengefühl überzeugen. Wenn als Beispiel in „Awake From Darkness“ die Streicher das Geschehen übernehmen und dann wieder die Leadgitarre einlenkt, zeigt sich die über Jahre gereifte Klasse der Brasilianer. Sänger Edu tobt sich mit seiner erhöhten Stimme nicht zu penetrant aus und kommt gerade in den ruhigen Momenten zum Erzählen der Songs. Alles in allem ist „Aqua“ ein Gütesiegel der Marke ANGRA und somit quasi ein Theaterstück im melodischen Power Metal mit Prog, Bombast und Biss.

Tracklist:
01. Viderunt Te Aquæ
02. Arising Thunder
03. Awake From Darkness
04. Lease Of Life
05. The Rage Of The Waters
06. Spirit Of The Air
07. Hollow
08. Monster In Her Eyes
09. Weakness Of A Man
10. Ashes

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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