Plattenkritik

Ann Beretta - Wild, Young, And Free

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Release Date: 01.09.2012
Datum Review: 16.11.2012

Ann Beretta - Wild, Young, And Free

 

ANN BERETTA bestehen bereits seit 1996 und können daher auch schon einige EP´s und Alben vorweisen. Seit 2003 schien die Band aus Richmond jedoch vom Erdboden verschwunden zu sein, denn es wurde sehr ruhig um die fünf Amerikaner. Doch mit „Wild, Young, And Free“ geben sie wieder ein Lebenszeichen von sich.

Insgesamt bietet das Album kaum neue Songs, sondern eher ein Zusammenschnitt aus ihren bisherigen Veröffentlichungen. Für Leute, die bisher noch nichts von ANN BERETTA gehört haben, gibt die Band so eine wunderbare Möglichkeit, sich dem Material der Band zu widmen, und sich einen Überblick über die musikalische Entwicklung zu verschaffen.

Insgesamt wirkt das Release aber leider (trotz einer guten und nicht zu steril klingenden Produktion) oft ein wenig zahnlos, so dass die 17 Songs bis auf ein paar Ausnahmen (u.a. „Better Half“, „Built To Last“ oder „MCA“) mehr vor sich hin plätschern als dass sie ermuntern, ein Tanzbein zu schwingen. Hin und wieder überraschen ANN BERETTA, imdem sie das Tempo für kurze Zeit komplett aus ihren Songs rausnehmen, um dann das Gaspedal wieder voll durchzutreten.

Alles in allem bietet „Wild, Young, And Free“ einen schönen Überblick über das bisher veröffentlichte Material. Allerdings wird das Album Fans der Band kaum interessieren, da diese die meisten Songs des Albums bereits kennen werden.

Tracklist:
01. Wild, Young, And Free
02. Unforgiven
03. Get Up Let´s Go
04. Angry All The Time
05. Picture Perfect World
06. Better Half
07. Built To Last
08. Better Days
09. Locked, Ready And Load
10. Just What I Needed
11. Something More
12. In The City
13. MCA
14. F.M.
15. Shovel
16. Bottlecaps
17. Broadway (Acoustic)

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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