Plattenkritik

Anthony Rother - Popkiller II

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 28.05.2010
Datum Review: 08.06.2010

Anthony Rother - Popkiller II

 

ANTHONY ROTHER ist scheinbar so etwas wie eine Institution in der Welt der elektronischen Musik. Ich würde mich selbst zwar als elektroaffin bezeichnen, dennoch hab ich in das Reich der technoiden Klänge noch äußert wenig Einblick bekommen. Nun was fängt man dann mit einem Album wie POPKILLER II an? Man hört es sich einfach an und schaut was passiert.

'Night' bietet hier passend, als eine Art Prelude, den Einstieg. Danach ist sofort klar, dieses Album gehört auf die Tanzfläche. Der Beat ist four-on-the-floor und will da auch erstmal nicht mehr weg. Sounds und Melodien werden geschichtet und gestapelt. Sie gehen weg und kommen später gepresst oder luftiger wieder zurück. Darüber gibt es bei einigen Songs einen lakonischen Sprechgesang der mitunter an LCD Soundsystem erinnert. Nur das bei ANTHONY ROTHER die Kuhglocke und die Punksozialisation fehlt.

Nur selten werden die Songs aufdringlich, nur 'Big Boys' drängt zu sehr und bei 'Skyline' löst die Melodie irgendwann ein leichtes Stressgefühl aus. Zum Glück dauert der Song auch nur fünf Minuten, was abgesehen von dem Albeneinstieg schon fast die Untergrenze ist. Nur 'Gates', eine kleine Fingerübung, ist noch kürzer.

Aufgemerkt, es muss noch gesagt werden, dass das Album nicht nur auf der Tanzfläche funktioniert. Auch wenn es da hingehört und dafür gemacht wurde. Kopfhörer und eine entspannte Stunde bieten auch eine gute Basis für dieses durchaus lohnenswerte Stück elektronischer Musik.

Alte Kommentare

von heinerjebing 08.06.2010 15:22

cool dass es hier besprochen wird. kenne nur das erste Popkiller, aber das is ein gutes Stück elektronischer Musik. Auch wenn ich kaum elektro höre. Die myspacesongs versprechen ähnliches, wobei ich big boys ziemlich geil finde, ist doch nicht aufdringlich. Was genau bedeutet elektroaffin?

von Timo 08.06.2010 16:37

keine gute review finde ich.

von Kilian 08.06.2010 21:21

@heinerjebing Affinität bedeutet soviel wie Wesens- oder Geistesverwandschaft. Kurz gesagt, ich bin elektronischer Musik nicht abgeneigt. Danke für den Kommentar im Übrigen.

Autor

Bild Autor

Kilian

Autoren Bio

-

Suche

Social Media