Plattenkritik

Anticops - Out In The Streets

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Release Date: 20.11.2009
Datum Review: 25.12.2009

Anticops - Out In The Streets

 

Stumpfsinn bleibt Stumpfsinn bleibt Stumpfsinn. Die Berliner ANTICOPS brüllen sich zum vierten Mal die Seele aus dem Leib und beweisen, wie simpel eine Message ausfallen kann. Dabei hat man das Denken auch lyrisch anderen überlassen: „Out In The Streets“ ist eine Art Coveralbum, auf welchem die ANTICOPS gerademal vier Songs aus ihrer Feder entspringen ließen und von denen gerademal einen alleine besingen. Für den Rest hat man sich namhafte Unterstützung ins Boot geholt, die von den TROOPERS bis hin zu WALLS OF JERICHO über DEATH BEFORE DISHONOR reicht.

Aber der Reihe nach. Wir kennen die ANTICOPS, kennen ihren kompromisslosen Sound und das stumpfe, brutale Geschrei. Das stellt man sich nun auf All-Time-Favorites wie „Attitude“ vor, stellt man sich vermischt mit der Stimme von Candace vor oder eben mit den Typen von TROOPERS. Dabei scheut man sich nicht, den Song „Gewalt“ von den TROOPERS nochmal neu einzuspielen, natürlich mit Atze von den TROOPERS. Ob von Nöten oder nicht – „Out In The Streets“ ist das, was die Fans der ANTICOPS erwarten und lieben, ist aber zugleich auch das, was die Gegner dieser Dicke Hose Fraktion erwarten und hassen werden. Somit soll sich ein jeder sein Lager aussuchen, ehrlich bleiben muss dabei trotzdem jeder: 11 Songs, größtenteils Cover und nie so richtig ANTICOPS in Solo stellen noch lange kein Album im eigentlichen Sinne dar. Schwache Leistung. So oder so.

Tracklist:

1. Berlin Hardcore
2. Attitude
3. Gewalt
4. Roots
5. Out In The STreets
6. Rain Of Ruin
7. Drunk At The Youth Of Today Reunion
8. Here Comes The Enemy
9. Troublemaker
10. To Fight
11. Where The Wild Things Are

Alte Kommentare

von anticop 26.12.2009 12:20

scheißband

von DAS 27.12.2009 18:57

ist hardcore. nicht eure röhrenjeanswixe

von mettigel on the rocks 27.12.2009 20:39

stumpf ist trumpf...gilt auch hier AC sind Hardcore-was man höchstens von 3% der als solches betitelten Bands, Alben etc. auf allschools behaupten kann...mein geschmack sind sie auch nicht genau, aber für Geschmacksbekundungen sind die Kommentarboards ja eh nicht da, dass es von ,,mag ich" bis ,,find ich nicht so toll wie..." an meinungen alles gibt ist klar und egal...

von HCfoundation 29.12.2009 15:34

meiner meinung nach hat diese seite was das neue designe,die cd kritik und die kommentare anbelangt nichts aber auch rein gar nichts mehr mit hc am hut...

von The Grotesque 29.12.2009 15:44

@HCfoundation: und das ist auch gut so, denn ansonsten gäbe es sie nicht mehr mangels masse

von HCfoundation 29.12.2009 16:00

@The Grotesque, ich finde es einfach unmöglich wie man sich das genere hc auf die fahnen schreibt (nur weil es momentan populär ist) und dann plötzlich der großteil der hc platten als assi dargestellt werden. war früher gerne auf dieser seite aber dieses respektlose gedisse von hc künstlern ist einfach unterste schublade und geht in keinster weise konform mit dem hc lifestyle. ich persönlich hab auch probleme mit einigen musikrichtungen aber wisst ihr was-mit denen beschäftige ich mich einfach nicht und äußere mich auch nicht darüber. ich besitze noch werte,respekt und anstand. diese seite leider nicht.bye,bye allschool...es lebe hc

von anti-allschools 29.12.2009 17:33

Als die ANTICOPS vor rund zehn Jahren die Szene mit ihrem Debütalbum "Dead Radio Show" bevölkerten, war es um den hiesigen Hardcore-Sound richtig gut bestellt. Bands wie RYKER'S und RUMBLE MILITIA hatten sich gerade voll und ganz etabliert und die Türen für zahlreiche Nachwuchsacts geöffnet, die ebenfalls mit der Old-School-Keule groß geworden waren. In der Folgezeit ging es jedoch kontinuierlich bergab; die Metalcore-Geschichte untergrub die Autorität der brachialen, straighten Schiene und wenn eine Band das Genre dann doch noch einmal zu revolutionieren vermochte, stammte sie nicht mehr aus Deutschland. Was das Ganze mit den ANTICOPS zu tun hat? Nun, die Berliner Truppe hat sich in dieser Zeit nicht unterkriegen lassen und ihr Ding - wenn auch mit längeren Studiopausen - kompromisslos durchgezogen. Nun feiert die Band ihr erstes Jubiläum und ehrt anlässlich dessen all diejenigen Inspiratoren und Einflussgeber, dank denen die Jungs erst an die Sache herangetreten sind. Mit tatkräftiger Unterstützung von aktuellen und geschiedenen Szene-Köpfen haben die ANTICOPS "Out In The Streets" realisiert, eine Platte, die zur Hälfte aus Coversongs und zur Hälfte aus Nummern besteht, die durch Gastbeiträge aufgewertet wurden und somit als ein Tribut an die komplette (Berliner) Szene zu verstehen ist. Und die Scheibe hat tatsächlich eine gewisse Party-Attitüde, wie schon im Opener 'Berlin Hardcore' deutlich wird. Das punkige MISFITS-Cover 'Attitude' setzt sofort noch einen drauf, bevor dann die TROOPERS-Nummern 'Gewalt' und das erstmals auf englisch vorgetragene 'To Fight' die derbe Seite dieser Band zeigen - schließlich geht es trotz aller Feierlichkeiten immer noch um Hardcore. Und den bekommt man sehr hochwertig eingeschenkt, sei es nun in 'Roots' oder im fetten Titelstück, in denen die stampfenden Grooves die Sprache der alten Schule unmissverständlich auf die Tapete bringen. Mit dem melodischen 'Rain Of Ruin' und dem eingängigen 'Here Comes The Enemy' (mit Unterstützung des DEATH BEFORE DISHONOR-Fronters Brian) warten die nächsten Highlights bereits in den nachfolgenden Sekunden, bevor dann das starke 'Where The Wild Things Are' nach viel zu kurzer Zeit einen ordentlichen Schlusspunkt setzt. Daher bleibt am Ende nur das durchweg überzeugte Kombi-Resümee: Starke Platte, starke Idee, geniale Umsetzung. Auf die nächsten zehn Jahre mit den ANTICOPS - hoffentlich so packend wie auf "Out In The Streets"! Anspieltipps: Berlin Hardcore, Out In The Streets, Here Comes The Enemy, To Fight Note: 8.0 / 10

von tommyboy 29.12.2009 18:33

@HCfoundation: du bist n witz!

von loki 29.12.2009 18:38

schön zu sehen, dass 90% der idiotischen kommentaren von den leuten kommt, die sich nicht trauen sich hier anzumelden..

von Tobe 29.12.2009 18:58

wie die bollo (?) fraktion immer gleich beleidigt ist....

von PeterHC 29.12.2009 19:34

Naja ein bisschen kann ich die Allschools Kritik schon verstehen. Wenn einer der Kern-Leute (Michael / mploed) gestern von ner BF 29 show auf Twitter schreibt, dass er mit der HC Szene nix mehr anfangen kann dann wundert mich nicht dass Allschools in Sachen HC Stück um Stück an Relevanz verliert.

von raistlin 29.12.2009 19:49

blabla. die leute haben hiern och am meisten ahnung von der materie. habe das sehr schätzen gelernt.

von Heinzelmann 29.12.2009 19:55

wie die bolo-fraktion jedes mal alles dran setzt, den gängigen klischees zu entsprechen :)

von nyhcsupporter 29.12.2009 20:46

ob sich diese allschool fuzzis trauen würden ihre plattenkritik gegenüber den bolo hc bands zu äußern und standhaft zu vertreten? ich glaube nicht. denke sie kriechen ihnen eher in den a**** um an free stuff zu kommen um ihre minderwertigkeitsprobleme gegenüber ihren teenager mädels zu kompensieren. naja letztendlich geht es den seitenbetreibern eher um das buisness und die kohle als um eine faire plattenkritik. da muss man sich halt leider wie ein fähnchen im wind verhalten. gestern waren die emos dran,heute die hc fraktion und morgen... peace sells but who is buying? kann @hcfoundation,@peterhc und @the grotesque nur zustimmen.zu den komentaren von @tommyboy und @loki brauch man weiter nichts zu sagen das darf nicht unser niveau sein darauf zu reagieren.

von molch 30.12.2009 00:34

was bist du denn für einer?

von The Grotesque 30.12.2009 08:30

@nyhcsupporter: ich habe gestern versehentlich die falschen ringe in deinem bauchladen gekauft. ich komme heute zum umtauschen. stehst du wieder vor der altstadt toilette?

von Raphael 30.12.2009 09:16

@nyhcsupporter 1. Ich möchte nicht gratis Musik abgreifen. 2. Ich würde niemals irgendwem, schon gar nicht "Bollo HC Typen" in den Arsch kriecehn. 3. Ich vertrete meine Meinung gegenüber der Musik von solchen Bands. Auch wenn diese vor mir stehen. Und von wegen "die Szene ist tot". Ja und? Wenn man sich selbst keine Mühe gibt endlich wieder ansatzweise eine Subkultur aufzubauen, ist das kein Wunder. Dass eine "Szene" kaputt ist, dafür können wir hier noch am Wenigsten. Jeder Fotograf, jeder Schreiber, unterstützt die Szene doch auf seine Art und Weise. Gut, dass das viele Musiker noch begreifen. Ihr, die hier unter anonymen Namen rumkeift, ihr seid die Schlimmen. Das werdet ihr aber niemals kapieren.

von mploed 30.12.2009 09:41

@nyhcsupporter: wenn du schon von Business sprichst dann kannst du mir sicher mal einen ganz heissen Tip geben, wie man mit einer solchen Seite Geld verdienen kann um 100 Personentage Softwareentwicklung und Design gewinnbringend zu finanzieren?

von Bärbel 30.12.2009 10:58

@mploed Es klingt ganz einfach: Man hat eine Seite und jeder Nutzer, der auf diese klickt, bringt Geld. Dies wird ermöglicht durch bestimmte Partnerprogramme: Geld verdienen geschieht dann fast von ganz alleine. Doch wichtig ist auch auf die eigene Seite aufmerksam zu machen. Eine Verlinkung in einem Internet Verzeichnis erreicht eine Menge Menschen, also potentielle Nutzer, die viele Klicks bringen. Und je mehr Klicks, desto mehr Geld gibt es. Das Prinzip ist einfach: Auf der eigenen Webseite wird ein Link zu einer anderen Seite eingebunden, wenn ein Nutzer darauf klickt, registriert ein Partnerprogramm, dass von der eigenen Seite auf den anderen Anbieter geklickt wurde. Durch Partnerprogramme Geld verdienen ist damit kein Problem. Wichtig ist natürlich, dass der Nutzer auch auf Ihre Seite kommt und Interesse daran hat weiter zu klicken. Sinnvoll ist dabei natürlich ein interessantes Thema zu haben und Produkte beziehungsweise Anbieter dieser Produkte gezielt einzubinden. Hat Ihre Seite beispielsweise das Thema „Hund und Haustiere“ liegt es nahe auf Produkte zur Hundepflege oder Hundefutter hinzuweisen und entsprechenden Link einzubinden. Idealerweise kommt der Nutzer also auf Ihre Seite und klickt gleich auf einen Link, um entsprechendes Produkt woanders zu erwerben. Diese Klicks werden dann honoriert und in Form einer Provision angerechnet. Wichtig ist auch, dass ein Nutzer auf Ihre Seite kommt. Hier empfiehlt es sich mit einem Internet Verzeichnis zu arbeiten. Das sind im Grunde Online-Kataloge, die Verlinkungen zu anderen Seiten bereitstellen und diese unter Stichwörtern zusammenfasst. Man kann also im Grunde auch selbst ein Internet Verzeichnis anbieten und durch Partnerprogramme Geld verdienen. Schauen Sie am besten welche Internetseiten das Partnerprogramm unterstützt und bieten Sie diese Seiten unter bestimmten Suchbegriffen in ihrem Internet Verzeichnis an. Interessierte Nutzer suchen dann im Internet nach einem Schlagwort, kommen auf Ihr Internet Verzeichnis und klicken dann auf die Links und Sie bekommen dafür Geld. Je besser Sie sich dabei in den Suchmaschinen positionieren, desto mehr Nutzer kommen auf Ihre Seite und klicken auf die Links. Sinnvoll ist natürlich das Internet Verzeichnis für die Nutzer interessant zu machen, mitunter sollte man sich auf ein Thema spezialisieren und die Verlinkungen auf entsprechende Zielgruppe anpassen. Denn zu viele Themen können die Übersichtlichkeit beeinträchtigen und potentielle Nutzer abschrecken.

von Clement 30.12.2009 11:20

@Bärbel: Danke, das du uns das Leben erklärst! Aber was hat das mit der hier angesprochenen Dinge zu tun?

von lulu 30.12.2009 12:43

glaube gerade mal Spiegel-Online ist eine der wenigen seiten, die überhaupt geld im internet verdient... allerdings glaube ich auch, dass es dem allschools team darum eh nicht geht!

von Raphael 30.12.2009 12:45

Uns geht es null ums Geld. Und da irrst du Dich Lulu, Spiegel verdient zwar, aber auch jede MEnge andere Seiten. Laut.de ist ein tolles BEispiel

von Heinzelmann 30.12.2009 12:52

son hick-hack. paar pornos hochladen und die flatrate dafür für 4.95 über diskretes pay-pal verkaufen, schon rennen sie euch die bude ein... zum thema noch: ich finds immer klasse wie hier jeder jeden beschimpf er wäre nicht hardcore... es gibt nichts was mehr hardcore ist als die hardcore-attitüde von anderen in frage zu stellen, aber man selber ists immer.... ist immwer wieder schön :)

von EndThisDay 30.12.2009 13:08

@Heinzelmann: Recht haste. Darin besteht ja auch der Sinn des Hardcore. Sich selbst hinstellen, als wenn der Begriff Hardcore über sich selbst definiert wird und anderen vorschreiben, ob die Hardcore sind oder nicht. Und dann am besten noch, das ganze über die Klamotten zu beurteilen. Denn jeder der ne Röhrenjeans trägt ist ja automatisch n Modeopfer und hat kein Plan vom Hardcore. Oh ja, ich "liebe" die Kommentare auf Allschools...

von ACAB 30.12.2009 18:14

fette Platte,wie immer,knallt und rechtfertigt den kauf alleine schon weil es berliner urgesteine sind die immer hinter der szene standen und in ihr. This Is Hardcore

von Shell 03.01.2010 18:21

@ DAS: röhrenjeanswixe... find ich ja geil!!! genau das ist es hier und hat nichts mehr mit hardcore zu tun!!!! die kleinen jungen nehmen sich das recht raus andere, etablierte bands runter zu machen und haben selber keine ahnung von hardcore... röhrenjeans tragen und metal hören ist für die kleinen spinner hier anscheinend hardcore... wie lächerlich!!!

von hardcore 03.01.2010 18:54

vor allem immer wenn gegen röhrenjeans usw was gesagt wird, dann heißt es sofort bollo! definiert doch mal das wort bollo ihr spinner. es geht hier um hardcore und anticops sind eine hardcore band. aber war ja klar, dass die kleinen scheitel röhrenjeanstragenden remember und ruiner hörer hier ihre fresse aufreißen. armes "hc" deutschland.

von fleischwurst 04.01.2010 11:43

ihr und euer szene denken... mir sind all eure kack szenen scheissegal, scheitel-röhrenjeans anhänger sind schwul. mancher hardcore is geil, mancher nicht, und anticops sind ja ma sowas von geil... das is auf jeden fall ne platte die ich mir besorgen werd, weil ich weis das berliner qualität drin steckt...

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Raphael

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