Plattenkritik

Arch Enemy - Anthems Of Rebellion

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Release Date: 01.01.1970

Arch Enemy - Anthems Of Rebellion

 

Ok, ich war wirklich gespannt, was Arch Enemy mit dem Nachfolger von Wages Of Sin auffahren würden – weil sich dieses Album ja doch oft und lange in meinem CD-Player gedreht hat – kurz kann man sagen: Sie haben den Level des Vorgängers auf jeden Fall gehalten, aber eine wirkliche Steigerung gibt es diesmal nicht.

Musikalisch haben die Schweden mit der deutschen Sängerin noch etwas mehr an klassischen Metalelementen in ihren melodischen Deathmetal eingebunden ohne dabei zu soft zu werden – die Scheibe ist einerseits aggressiv, schnell und verdammt treibend, andererseits aber auch wahnsinnig catchy und einige Songs bleiben schon beim ersten Hören hängen. Über die einzelnen Bandmembers braucht man eigentlich nichts zu schreiben – jeder von ihnen besticht durch ausgefeilteste und sehr präzise Arbeit; sowohl Daniel Erlandsson, der mit seiner Wahnsinndrumarbeit zu begeistern weiß, als auch die Amott Brüder, von deren Qualitätsarbeit sich ja schon jeder geneigte Metalfan auf einigen Platten überzeugen konnte und vor allem Angela Gossow mit einer Wahnsinnsstimme, mit der sie sich vor den wenigsten männlichen Konkurrenten verstecken müsste.

Die ganze Scheibe wird abgerundet durch ein wunderschönes Artwork und vor allem durch eine bombastische Produktion von Andy Sneap (Machine Head, Testament, Kreator, Killswitch Engage, …), der der Band einen Wahnsinnssound verpasst hat.

Für alle Fans von melodiösem Schwedentod auf jeden Fall ein definitiver Pflichtkauf – Anspieltip von mir wäre hier noch vor allem Track No.10 End Of The Line.

Alte Kommentare

von metalfan 02.09.2007 12:04

auch ein gutes album. finde aber doomsday machine besser. rise of the tyrant hab ich noch nicht, bin aber gespannt, ob wieder eine steigung drin ist.

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