Plattenkritik

Arctic Winter - Uch Alder

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Release Date: 01.04.2013
Datum Review: 23.04.2013

Arctic Winter - Uch Alder

 

Eins vorweg: Der klischeetriefende Bandname ARCTIC WINTER und das gewöhnungsbedürftige Cover lassen zum Glück nicht auf die Musik schließen. Hinter dem Namen versteckt sich die älteste Metal-Band des Saarlands, die es nun auch endlich geschafft hat ihr Debütalbum aufzunehmen (Endlich deshalb, sie zwar seit 1989 aktiv sind, es bisher jedoch zu keiner Veröffentlichung geschafft haben). „Uch Alder“ sollte man dabei nicht als zusammenhängendes Album betrachten, viel mehr stellt es eine Zusammenstellung des bisherigen Schaffens dar. Dass dabei in über 20 Jahren mehrere Genres gestreift werden, ist klar. Es gibt wohl keinen Trend der metallischen Welt, den ARCTIC WINTER nicht in der einen oder anderen Form verarbeitet haben. Als kleinster gemeinsamer Nenner ist dabei wohl MANOWAR zu nennen, denn deren Epik und Hymnenhaftigkeit greifen die Saarländer sehr oft auf („No Time To Die“). Daneben sind es sicher Bands wie NEVERMORE oder PANTERA die an der einen oder anderen Stelle ihren Einfluss erkennen lassen („Defcon 5“).
Mit einer passenden, stellenweise aber recht trockenen Produktion verstehen, macht „Uch Alder“ durchaus Spaß, auch wenn es eher den angesprochenen Compilation-Eindruck vermittelt. ARCTIC WINTER verstehen ihr Handwerk und es wäre schön, wenn man in Zukunft ein wirkliches Album mit aktuellen Material zu hören bekommen würde.

Tracklist:

1. Defcon 5
2. Struggle To Life
3. Winterstorm
4. Fireball
5. I Dream Infrared
6. Dark Side Of The World
7. Assassin
8. When Colours Fade To Grey
9. War Of Wrath
10. No Time To Die
11. Avalanche
12. Reality T.V.

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Manuel

Autoren Bio

Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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