Plattenkritik

Are Those Your Friends - Lambs Turn Into Lions

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Release Date: 30.09.2011
Datum Review: 18.08.2011

Are Those Your Friends - Lambs Turn Into Lions

 

Was hat Freundschaft anno 2011 überhaupt noch für eine Bedeutung? Steht der Begriff nur noch für einen überheblichen und unüberlegten Klick auf die Taste der Computermaus? Oder gelten weiter traditionelle Werte wie Vertrauen, Gefühle und Gelebtes, wenn es sich um „echte Freunde“ dreht? Mit der Zeit kam bei vier Niedersachsen auch die Erkenntnis und/oder (trendige?) Entwicklung – SEE YOU NEXT TUESDAY sollte gelebte Geschichte sein (blöderweise war dieser Bandname zudem bereits einem US-Deathcore-Kollegium verschrieben) und ARE THOSE YOUR FRIENDS standen im Raum. „Modernerer, weiterentwickelter“ Sound, die Message tischt die Band schmatzend selber auf: “Idleness is the Beginning of all Vice, We’re back at Square One – Stronger, Standing our Ground!” Nun aber mal eins nach dem anderen.

Rene, Steffen, Jan-Hendrik und Jorge widmen sich auf „Lambs Turn Into Lions“ einem bereits bewährtem Konzept: Metallische Riffs, treibende Drums– dazu gegrunzte Strophen und glasklare, melodienreiche Refrains. Gähn? Moment: „Path Of Prosperity“ oder die Eröffnungsrede „Unleash The Fury“ bieten amtliche Gitarrenarbeit und sind vollblütig und in dicken Scheiben produziert. Genauso bieten „Bloodbrothers“ und „Pictures Of You“ flächige Refrains, die sich nicht sofort in Luft auflösen und locken das Ohr mit dem ein oder anderen technischen Gimmick. Klar ist das grundlegende Konzept, dass ARE THOSE YOUR FRIENDS auf ihrem Debütoutput von hinten aufrollen, weder revolutionär fordernd, noch von grobem Ideenreichtum gezeichnet. Teilweise schneien alte ATREYU und im finalen „Lambs Turn Into Lions“ unmissverständlich die Core-Christen von UNDEROATH in die Songs rein - dennoch bietet das norddeutsche Gespann zehn stand- und handfeste Nummern mit reichlich moshfähigem Charakter („Fingerprints“) und anhaltend brennender Lunte. Fällt im Chorus auch mal mit Ausnahme der glatte, „deutsche“ Vocal- und Textakzent ins Haus, so brät Gitarrist Jan-Hendrik die Strophen wieder wütend auf den Boden der Realität zurück, so dass sich „Lambs Turn Into Lions“ mitunter in der internationalen Zirkusmanege präsentieren darf - wenn diese demnächst in einer nah gelegenen Stadt halt macht.
„Einer bölkt, ein Anderer singt - bis es nach Emo/Metal/Hardcore klingt“. Das Rezept schmeckt mit Mühe und Herz (noch) immer – und wenn dann noch das freundschaftliche Rückgrat (die ATYF-Dudes kennen sich bereits von klein auf) und Andrew Neufeld mitmischen – darf aus der Mücke ruhig ein Elefant (oder hier aus dem Lamm ein Löwe) werden.

Trackliste:
01. Unleash The Fury
02. Backstabber
03. Path Of Prosperity
04. Bloodbrothers
05. Fingerprints
06. The Inner Voice
07. Shoulder To Shoulder
08. Pictures Of You
09. Is That Being A Real Man?
10. Lambs Turn Into Lions



Alte Kommentare

von andre 05.09.2011 18:02

absolut schlechtes album, sry.

von andre 05.09.2011 18:03

schlechtes langweiliges album, sry.

von olo 06.09.2011 10:50

Are Those Clones

von kevin 06.09.2011 19:00

üüübelst geil

von Fab 13.09.2011 19:14

haufen müll !

von Robert Mauser 14.09.2011 17:57

massiv scheisse das album.

von tom 27.03.2012 16:19

absolut massiv geiler scheiß! holt euch das album!

von andre 22.05.2012 17:31

super heftiges album, geil.

von dsdssbsf 22.05.2012 21:55

heftig beschissenes album, übelst ungeil

von Fact 23.05.2012 12:21

Haters gonna hate

von Ruben Flubdawupdapup 25.05.2012 01:01

Vollda album geilda !

von ATYF 10.08.2012 10:39

Geile Platte! Erst neu entdeckt...

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Moppi

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Alt, langweilig, tierlieb.

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