Plattenkritik

Aristillus - Devoured Trees and Crystal Skies

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Release Date: 13.05.2011
Datum Review: 11.05.2011

Aristillus - Devoured Trees and Crystal Skies

 

Sie sind jung, sehr jung, dürfen noch keinen Alkohol trinken (der ist in Norwegen ohnehin viel zu teuer!) und machen daher Musik. Nach der Einverleibung ihres Debüts „Devoured Trees and Crystal Skies“ muss konstatiert werden, dass sicherlich noch einiges im Hause von ARISTILLUS gemacht werden muss, um weiter voran zu kommen. Aber es muss auch festgestellt werden, dass der norwegische Postcore ein wenig durch dieses Album vorangetragen wird. Als größter Kritikpunkt muss herhalten, dass das Debüt des Quartetts zu monoton gehalten wurde. Die zehn Tracks hätten mehr Abwechslung verdient gehabt und stagnieren nach einiger Zeit. Gut eingebaut wurde dahingegen die Intensität, es gelingt der Band immer wieder, mit ruhigen Gitarren Licks (die an MY DYING BRIDE erinnern!) Gefühle zu erzeugen. „Devoured Trees and Crystal Skies“ ist insgesamt ein sehr zurückgezogenes Album, ARISTILLUS versuchen, mit einer musikalischen Zerbrechlichkeit vorzugehen, die das Album auch in die alternative Ecke schieben kann. Immer wieder tobt sich die Gitarre mit wohlig anmutenden Akkorden aus und läuft hin und wieder in eine Piano getragene Gesamtstimmung aus. Gesanglich finden sich sowohl der Screamo als auch klar gesungene Abschnitte, wie auch der instrumentelle Part ist hier mit Zurückhaltung vorgegangen worden. Die Melodien klingen frisch und unverbraucht, damit muss wohl in Zukunft mit den Jungspunden gerechnet werden.

Tracklist:
1. Dying, Keep Dying
2. Neurotic
3. Incomparable Tree
4. Thru this Plague
5. Bury the City Lights
6. Circles
7. Colour the Hope
8. Exit. Evolve
9. When the Flower Grows
10. W.S.T.F.O

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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