Plattenkritik

Arkan - Salam

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Release Date: 18.04.2011
Datum Review: 18.04.2011

 

DEATH METAL mit orientalischen Einflüssen ist heutzutage natürlich nichts neues, jedoch haben Bands dieser Machart eher einen Exotenstatus in der Szene. Mit „Salam“, was übersetzt „Frieden“ bedeutet, legen nun ARKAN ihr zweites Album nach.
Nachdem die Franzosen mit ihrem Debut „Hilal“, welches 2008 erschienen ist, für sehr viel Aufsehen sorgen konnten und sie damit auch durchweg gute Kritiken ernteten, waren die Erwartungen an den Nachfolger doch recht hoch.

Um es vorweg zu nehmen, „Salam“ wird Fans des Debuts definitiv nicht enttäuschen.
Das Wechselspiel zwischen der orientalischen, melodischen Klangseite und den harten Kontrasten des DEATHMETAL´s ist immer noch Struktur gebend für das Soundgerüst von ARKAN.
Die größte Veränderung zum Vorgänger, ist jedoch die gesangliche Verstärkung im Line-Up, durch die Sängerin Sarah Layssac. Die Dame ist im Besitz einer ausgezeichneten Stimme und fügt sich damit perfekt in den Sound von ARKAN ein. So standen der Band bei „Salam“ noch mehr Möglichkeiten zur Verfügung, die Gegensätze und Kontraste besser aus zu spielen, wie man bei Songs wie „Blind Devotion“ oder „ Beyond Sacred Rules“ bestens hören kann.

Sehr transparent und druckvoll vom Produzenten Fredrik Nordström (IN FLAMES, DIMMU BORGIR) in Szene gesetzt, funktionieren die dreizehn Track auf „Salam“ als Einheit sehr stimmig und folgen einem roten Faden.
Auch wenn das insgesamt kein Genre prägendes Meisterwerk ist, liefern ARKAN mit ihrer zweiten Platte ein starkes Album ab, welches selbst Fans alter LACUNA COIL Scheiben gefallen sollte.

Tracklist:
01. Origins
02. Inner Slaves
03. Deus Vult
04. Blind Devotion
05. Jerusalem – Sufferpolis
06. Beyond Sacred Rules
07. Common Ground
08. Sweet Opium
09. Salam
10. Call From Within
11. Lightened Heart
12. The Eight Doors Of Jannah
13. Amaloun Jadid II

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Mulder

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