Plattenkritik

Armored Saint - La Raza

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Release Date: 12.03.2010
Datum Review: 08.03.2010

Armored Saint - La Raza

 

ARMORED SAINT waren schon immer eine etwas andere Metalband. Die Kalifornier, die vom Bassisten Joey Vera (FATES WARNING) und Wunderstimmenstammgast der Hure ANTHRAX John Bush zusammengehalten werden, veröffentlichen zehn Jahre nach "Revelation" ein neues Album, so dass der Zusatz "endlich" eingefügt werden muss. "La Raza" entzieht sich wie schon der Vorgänger einer genauen Beschreibung, es fließen genauso Heimatgefühle in Form von Sonne und der (Schein)Leichtigkeit des Seins sowie gestandene Virtuosität im Songwriting wie auch progressive, nicht auf Anhieb zu umgreifende Töne ein. ARMORED SAINT machen es ihrem Stammpublikum nicht leicht, sie gehen nicht auf die sichere Seite. Ihr gegen den Strich bürstendes Songwriting offenbart zunächst Sperrigkeit, die allein durch die wunderbaren, exzellent durch Jungbrunnen Bush interpretierten Refrains eingerissen wird. "La Raza" als selbst Identifikation ist nicht rasant inszeniert, sondern eher ruhig arrangiert. Nach und nach deckt das Album ein Verständnis von großer Musik auf, die als einzigartig und sehr individuell charakterisiert werden kann. Wichtig ist ARMORED SAINT dabei, nicht im Mainstream unterzugehen, sondern ihren Anspruch von zeitloser Rockmusik mit Anspruch zu manifestieren.

Tracklist:
1. Loose Cannon
2. Head On
3. Left Hook from Right Field
4. Get Off the Fence
5. Chilled
6. La Raza
7. Black Feet
8. Little Monkey
9. Blues
10. Bandit Country

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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