Plattenkritik

Arms Like Snakes - The Awakening

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Info

Release Date: 22.11.2013
Datum Review: 19.01.2014

Arms Like Snakes - The Awakening

 

Nach der ersten EP „We Have Met The Enemy And He Is Us“ legen uns ARMS LIKE SNAKES wiederum eine 7 Song EP mit „The Awakening“nach, eine Eigenproduktion, welche in Kooperation mit Midsummer Records unter die Leute gebracht werden soll.
Es geht los mit „Coloseum“, ein wirklich guter Punkrock Song mit der genau richtigen Portion an Härte, Punkrock mit Hardcore Anleihen,erinnert irgendwie an die guten alten Good Riddance. Melodie und Härte kommen sich dabei nicht in die Quere, sondern ergänzen sich bzw. gehen nahtlos ineinander über, und wie es sich gehört findet der Song im Refrain seinen Höhepunkt, absolut eingängige Melodie und Sing a longs, viel mehr geht nicht. Der zweite Song „A New Dawn“ gefällt mir gesangstechnisch nicht wirklich, liegt es nun an der guten, aber doch nicht ganz perfekten Produktion oder doch am Gesang selbst, welchen sich Gitarrist Michael und Bassist Chris untereinander aufteilen. Leider fehlen mir die Infos, welcher der zwei Sänger beim jeweiligen Song, das Mikro übernommen hat. Bei „A New Dawn“ wurde das Mikro auf alle Fälle weitergegeben und es ergibt bei einfach kein passendes Gesamtbild in meinen Ohren. Druckvoll, straight und wieder insgesamt runder geht es weiter mit „Catch myself“, das Mikro wurde hier zurückgegeben. Zu dem folgenden „No Heroes“ wurde mittlerweile auch ein Video veröffentlicht, lohnt sich auf alle Fälle mal anzuschauen, auch definitv einer der stärksten Songs auf „The Awakening“.
ARMS LIKE SNAKES können mich nicht auf ganzer Linie überzeugen. Einerseits treibender frischer Punkrock mit gutem Mix aus Melodie und Härte, andererseits nicht überzeugend über die gesamten 7 Songs hinweg, und an machen Stellen könnte die Produktion noch einen Ticken besser sein. Des weiteren kann der melodiöse Gesang ganz einfach nicht mit dem rauen und druckvollen des Bandkollegen mithalten.

Trackliste:
1. Colosseum
2. A New Dawn
3. Catch Myself
4. No Heroes
5. The Longest Day
6. Lights Go Out
7. Somewhere Somehow

Autor

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Felix M.

Autoren Bio

ruhiger, bodenständiger Zeitgenosse

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