Plattenkritik

As I Lay Dying - Decas

Redaktions-Rating

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Release Date: 04.11.2011
Datum Review: 16.11.2011

As I Lay Dying - Decas

 

10 Jahre AS I LAY DYING müssen gefeiert werden! Schließlich gehören die Amerikaner um Frontmann Tim Lambesis zum guten Ton im Bereich des modernen Metal. Sie waren mit ihrem großartigen Album „Frail Words Collapse“ 2003 mit Schuld an der Metalcorelawine, die bis heute tausende von Bands mitgerissen hat. Weiterhin tourten sich die Kalifornier dekadeös den Arsch ab und veröffentlichten bisher keine schlechten Alben. „Decas“ soll nun ein repräsentatives Stück AS I LAY DYING für eine Dekade Bandgeschichte sein!

Es finden sich 3 neue Nummern auf der Compilation, 4 Coverversionen und 5 Remixe. Letztere scheinen zum guten Ton zu gehören, wer etwas auf sich hält und bekannt ist, wird durch den Mixer gezogen. Verschwiegen werden soll hier jedoch nicht, dass neben „interessant“ auch „stinklangweilig“ stehen kann, um diese Ergüsse diverser Künstler auszuhalten. Die Coverversionen sind nah am Original gebaut worden und nur Lambesis verleiht ihnen mit seiner aggressiven Shoutstimme so etwas wie Flügel. Ansonsten humpeln sie vor sich hin und Bands wie SLAYER oder JUDAS PRIEST zu covern ist eigentlich nicht weiter erwähnenswert. Und einen 40 Sekunden Track von den DESCENDENTS zu kopieren ist völlig überflüssig. Einfallsreiche Coverartworks gehören sicherlich nicht zu den Tugenden der Band, aber „Decas“ hat mit Abstand das Einfallsreichste nicht.

Kommen wir zum einzig wahren Interessantem, den 3 neuen Songs und dem „Beneath The Encasing“ Medley: AS I LAY DYING bieten mit „Paralyzed“ und vor allem „Moving Forward“ ein wenig mehr Core als auf ihren letzten Releases, ersterer ist mit leichter Epik bedacht worden, letzterer stellt die typische harte Strophe/weicher Refrain Thematik in den Vordergrund. Besser ist da schon „From Shapeless To Breakable“, denn hier wurde die Neo Thrash Metal Leidenschaft wieder hervor geholt und mit saftigen Blastbeats untermauert. Immer wieder anhörwert ist die Stimmgewalt eines Tim Lambesis, sein Organ ist unter allen Metalcorejüngern sofort herauszuhören. Das Medley vom ersten Album schließlich ist etwas uninspiriert und unauffällig ausgefallen, im Grunde eine passende Beschreibung des gesamten Debüts.

Als Vorreiter einer ganzen Szene hätte die Rückschau auf 10 erfolgreiche Bandjahre ideenträchtiger ausfallen müssen, zumal AS I LAY DYING als Zugpferd eines großen Metal Labels einen Schritt weiter gehen sollten als andere. Es wird somit eine etwas langweilige Geburtstagsfeier...

Tracklist:
1. Paralyzed
2. From Shapeless To Breakable
3. Moving Forward
4. War Ensemble (SLAYER Cover)
5. Hellion (JUDAS PRIEST Cover)
6. Electric Eye (JUDAS PRIEST Cover)
7. Coffee Mug (DESCENDENTS Cover)
8. Beneath The Encasing (Re-Recorded Medley)
9. The Blinding Of False Light (Innerpartysystem Remix)
10. Wrath Upon Ourselves (Benjamin Weinman Remix)
11. Confined (Kelly "Carnage" Cairns Remix)
12. Elegy (Big Chocolate Remix)

Alte Kommentare

von xn 16.11.2011 15:21

Slayer covern ist zwar vorhersehbar aber deshalb durchau erwähnenswert weil die Version vin AILD absolut großartig ist. Ein echter Sonderfall, denn nur wenige Bands können Slayer wirklich gut covern. Ansonsten sehe ich Decas ähnlich. Da hätte mehr kommen müssen um zu überzeugen.

von @xn 16.11.2011 15:22

ich finde die version 1 zu 1 nachgespielt und daher völlig langweilig

von surecamp 16.11.2011 15:38

aber „Decas“ hat mit abstand das Einfallsreichste nicht. Ja, wieso einfach ausdrücken, wenn es auch kompliziert gehen WILL, hm? Kommen wir zum einzig wahren Interessantem, den 3 neuen Songs und Nö, da kommt ein Doppelpunkt, kein Komma. Immer wieder anhörwert Äh, was? Anhörwert???? Es wird somit eine etwas langweilige Geburtstagsfeier... Ja, das Review ist ne riesige Party. Da feiern die Kommata und Punkte will durcheinander, ohne dass einer weiß, wohin...

von Clement 16.11.2011 15:46

du hast "dekadeös" vergessen, eine eigene wortschöpfung. fehler sind korrigiert, ich danke dir!

von Clement 16.11.2011 15:49

doch nicht geändert, ich fand mein review irgendwie doch gut. nicht?

von @surecamp 16.11.2011 15:52

Mit deinen Ausführungen zum Kolon hast Du einfach mal unrecht! Vielleicht sollten wir an der Gesamtstruktur arbeiten, doch die Verwendung eines Kolon an der von dir genannten Stelle entspricht nicht der Richtigkeit. Weiterhin sehe ich auch nicht, wo sonst noch Kommata und Punkte will (HIER DER HERR IM GLASHAUS, es heisst WILD und nicht WILL) durcheinander feiern. "...Kommen wir zum einzig wahren Interessantem, den 3 neuen Songs und dem „Beneath The Encasing“ Medley: AS I LAY DYING bieten mit „Paralyzed“ und vor allem „Moving Forward“ ein wenig mehr Core als auf ihren letzten Releases, ersterer ist mit leichter Epik bedacht worden, letzterer stellt die typische harte Strophe/weicher Refrain Thematik in den Vordergrund. ..."

von was 16.11.2011 18:38

zum geier redet ihr da? bahnhof?

von .. 16.11.2011 19:25

neuen songs sind okay.. die electroremixe sind schlecht bis aurich nord

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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