Plattenkritik

As You Drown - Reflection

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Release Date: 03.07.2009
Datum Review: 07.07.2009

As You Drown - Reflection

 

AS YOU DROWN haben die schwedische Grunt-Grundschule besucht, sind dann später auf ein modernes Metalgymnasium gegangen, um schließlich das Abitur im modernen Death Metal (mit dem Berufswunsch „Arbeitsplatz für einen Kuhjungen“) zu machen. Die Grünspäne aus dem Land der Elche verbinden den Pioniergeist ihrer Urahnen (ENTOMED, DISMEMBER) mit der Blüte US amerikanischer Bands (MORBID ANGEL, CANNIBAL CORPSE), um diesen Zusammenschluss mit modernen Coreanleihen zu polieren. Sie heben sich angenehm von den die Prärie zerfressenden Stakkato-Blast-Breakdown Bands dadurch ab, dass sie immer im Fluss sind, dynamisch vorgehen und einfach mehr Tod ausstrahlen. Ein im extrem tiefen Bereich gurgelnder Fronter begleitet ein brutales, Tempo variierendes Treiben, dass sich step by step steigern kann. Eine beklemmende Intensität wohnt dem Dedüt „Reflection“ inne, die sich dann entlädt, wenn die geschickt platzierten Moshparts dem Nacken Schmerzen bringen. AS YOU DROWN haben noch nicht das Monster erschaffen, zu dem sie technisch in der Lage wären, aber aufgrund dieses formidablen Einstands im extrem harten Musikbusiness darf darauf beim Nachfolgealbum gehofft werden.

Tracklist:
1. Ruins And Dead Ends
2. Horns
3. What Is Worst
4. Driven By Hatred
5. Swallow
6. The Last
7. Open Wound Salvation
8. Ashes
9. Needles

Alte Kommentare

von skullz 08.07.2009 12:56

Ich muss sagen, dass ich As... bislang ignorierte, da ich meine Ohren nicht schon wieder mit der typischen Deathcore-Rotze belasten wollte. Aber aufgrund der Verweise, die im Review zu lesen sind, werd ich doch mal ein Ohr riskieren!

von Clement / Allschools 08.07.2009 14:17

@skullz: Mich würde dann interessieren, ob es dir gemundet hat...

von nukular 08.07.2009 17:26

sind garnicht schlecht. fehlt nur noch das wiedererkennungsmerkmal(gibts das wort überhaupt?)

von skullz 08.07.2009 17:41

Wat soll ich sagen. Wie im Review schon erwähnt, klingt das sehr an den Cowboy angelehnt mit einigen (wenigen) schwedentod Anleihen. Aber im Großen und Ganzen ist da zu viel Plastik in der Produktion und ne Stimme, die wie der Rest des D-Core-Haufens klingt. Mir fehlt der Wiedererkennungswert und der Spirit wahrer Death Metal Kombos (MORBID ANGEL etc.). Gut gemacht is nicht immer Gut! 5/10

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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