Plattenkritik

Ashers - Cold Dark Place

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Release Date: 28.11.2008
Datum Review: 22.12.2008

Ashers - Cold Dark Place

 

Kam mir doch der stachelige Herr auf dem Booklet direkt bekannt vor. Als ich schließlich die CD einlegte und mir der markante Schreigesang entgegendröhnte, war auch sofort klar woher. Es ist MARK CIVITARESE, mir bisher unter dem Namen MARK UNSEEN als Frontmann von THE UNSEEN ein Begriff. Besagter Herr hat sich nun also drei Mitmusiker gesucht und unter dem Namen ASHERS eine weitere Punk-Kombo gegründet.

Und wo unterscheiden sich ASHERS nun von THE UNSEEN? Am ehesten in Sachen Eingängigkeit! Während THE UNSEEN sich ausschleißlich in einfachen Punkakkordschemen bewegen, drehen ASHERS hier und da lieber mal eine Runde mehr und sind in punkto Songwriting stärker von Rock- und Metalbands beeinflusst, was insgesamt zu ungriffigeren Strukturen führt.

Abschließende Urteile lassen sich bei 6 Songs generell schwer fällen, insbesondere wenn dies nur der Bruttoanzahl entspricht. Bei ASHERS bleiben nämlich ganze drei Nettosongs übrig. Neben dem Intro “Opiate“ und dem Interlude “Saint Idea“ befindet sich nämlich mit “I Need To Know“ ein allseits bekannter Coversong auf der EP. Auch das enthaltene Video von “Cold Dark Place“ kann so über die knapp bemessene Spielzeit von zehn Minuten nicht wirklich hinwegtrösten. Aufgrund der genannten Tatsachen erschließt sich mir der Sinn dieses Releases leider nicht. Stilistisch kaum emanzipiert von THE UNSEEN, quantitativ enttäuschend und qualitativ nicht mehr als mittelmäßig.


Tracklist:

01. Opiate
02. Destitution
03. It’s Now So Clear
04. I Need To Know
05. Saint Idea
06. Cold Dark Place

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Christian Schroub

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